Home | Impressum | Datenschutz/DSGVO | Sitemap

Kampf gegen Multiresistente Keime

Multiresistente Keime

txn. Multiresistente Keime (MRSA) werden im Gesundheitsbereich ein immer größeres Problem. Um dem entgegenzuwirken, sind unter anderem Veränderungen in der Nutztierhaltung notwendig. Mit der Einführung der Marke HerzensSache zeigt die Privat-Fleischerei Reinert eindrucksvoll, dass die Produktion von Wurstwaren aus antibiotikafreier Zucht machbar ist. Foto: royaltystockphoto/fotolia

txn. Multiresistente Keime (MRSA) werden zunehmend zum Problem. Die Zahl der Todesfälle durch MRSA-Infektionen ist in den letzten Jahren immer weiter gestiegen, da wichtige Antibiotika durch sie ihre Wirkung verlieren - allein im letzten Jahr waren es 33.000 Todesfälle innerhalb der EU. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist eine von drei Hauptursachen der massive Einsatz von Antibiotika in der Nutztierhaltung.
Wie eine aktuelle Repräsentativbefragung zeigt, fühlen sich rund zwei Drittel der Deutschen nur unzureichend gegen diese Gefahr geschützt. Wenn es um den Kampf gegen Multiresistenzen geht, sieht eine deutliche Mehrheit die Lebensmittelproduzenten (89%) in der Verantwortung, dicht gefolgt von Politik (86%) und Landwirtschaft (84%). „Die Ergebnisse zeigen, dass es höchste Zeit für ein Umdenken beim Einsatz von Antibiotika in der Nutztieraufzucht ist. Mit der Einführung unserer Marke HerzensSache, für die wir Fleisch aus 100 % antibiotikafreier Aufzucht verarbeiten, zeigen wir, dass konkrete Lösungen machbar sind“, so Hans-Ewald Reinert, geschäftsführender Gesellschafter der Reinert Privat-Fleischerei.

Erstaunlich: Bislang gibt es in Deutschland noch keine Betriebe, die antibiotikafreie Aufzucht in größerem Stil gewährleisten können. Um Wurstwaren aus antibiotikafreier Aufzucht auch hierzulande anbieten zu können, arbeitet Reinert daher mit spezialisierten Landwirten aus Dänemark zusammen. Weitere Informationen unter www.reinert-herzenssache.de



HOME

  2017 by Creare+ | Hans Kremer | 63500 Seligenstadt