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Migräne vorbeugen

Wenn Kopfschmerzen das Denken blockieren, kann Bildschirmarbeit zur Qual werden. Foto: djd/Magnesium-Diasporal/PantherMedia/IgorVetus

MIGRÄNE-PROPHYLAXE:

8 SANFTE STRATEGIEN ZUR VORBEUGUNG VON KOPFSCHMERZ UND MIGRÄNE
(djd). Von den rund 300 Kopfschmerzarten gehören Spannungskopfschmerz und Migräne zu den häufigsten. Erstere werden als dumpf und drückend empfunden und gehen oft mit Verspannungen einher. Im akuten Fall können neben klassischen Schmerzmitteln Bewegung an der frischen Luft, ein warmes Vollbad, Dehnübungen oder Kirschkernkissen hilfreich sein. Bei Migräne sieht das anders aus. Die Schmerzen treten in der Regel nur auf einer Kopfseite auf und fühlen sich pochend und pulsierend an. Sie kehren immer wieder und werden häufig begleitet von Übelkeit und Erbrechen oder auch von Sehstörungen. Die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben wird dann oft unmöglich.

Im akuten Anfall benötigen Betroffene häufig spezielle Migräne-Medikamente (Triptane) und Ruhe - keine Bewegung und keine Reize. Sie müssen sich in ein abgedunkeltes Zimmer zurückziehen, möglicherweise die Stirn kühlen und auf die Wirkung der Medikamente oder auf Besserung warten. Weil die Einschränkung der Lebensqualität gravierend ist, spielt bei der Therapie die Migräne-Prophylaxe eine entscheidende Rolle. Neben medikamentösen Maßnahmen gibt es auch sanfte Methoden, mit denen sich die unangenehmen Beschwerden vorbeugen lassen. Was man gegen Kopfschmerzen und Migräne machen kann, verrät die Ärztin und Autorin Dr. med. Barbara Voll-Peters:

1. Betroffene sollten auf jeden Fall genug trinken - mindestens zwei Liter am Tag, denn zu wenig Flüssigkeit kann schnell zu Kopfschmerzen führen.

2. Stress ist ein starker Schmerzauslöser. Denn die Ausschüttung von Stresshormonen führt zu einer Erweiterung der Gefäße - auch im Gehirn. Nervenzellen können schmerzhaft reagieren. Daher ist es sinnvoll, Stress mit Entspannungstechniken wie Yoga, Autogenem Training oder Meditation vorzubeugen. Idealerweise vermeidet man Stress und Überforderung ganz.

3. Da ein abfallender Zuckerspiegel Kopfschmerzen auslösen kann, kann eine bewusste, ausgewogene und regelmäßige Ernährung dazu beitragen, Beschwerden zu vermeiden.

4. Bei der Zusammenstellung einer ausgewogenen Kost ist es ratsam, auf Vollkornprodukte, Obst, Gemüse und Nüsse zu achten. Sie enthalten auch Mineralstoffe wie Magnesium.

5. Weil viele Kopfschmerz- und Migränepatienten einen Magnesiummangel haben, ist es sinnvoll, zusätzlich Magnesium einzunehmen. Denn ein Mangel führt zu einer Übererregbarkeit von Muskel- und Nervenfasern. Die Folge sind Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich, die einen Spannungskopfschmerz auslösen können. Zudem kommt es zu einer Verengung der Gefäße im Gehirn, was zu einem Migräneanfall beitragen kann. Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) empfiehlt zweimal 300 mg Magnesium pro Tag - über drei Monate - einzunehmen. Wissenschaftliche Studien mit "Magnesium-Diasporal 300" belegen, dass dadurch sowohl die Anzahl der Migräneattacken als auch die Schmerzintensität verringert werden können.

6. Betroffene sollten auf ein hochwertiges Präparat aus der Apotheke zurückzugreifen. Bewährt hat sich etwa Magnesiumcitrat, das als natürlicher Baustein im Körper vorkommt und daher besonders gut verträglich ist. Unter [ www.diasporal.de ] sind Tipps zur richtigen Einnahme zu finden.

7. Regelmäßiger Ausdauersport kann dazu beitragen, Verspannungen zu lösen und die Anzahl von Kopfschmerz- und Migräneattacken zu verringern.

8. Gezielte Techniken zur Schmerzbewältigung und zur Muskelentspannung können den Umgang mit den Beschwerden erleichtern und zur Linderung beitragen.



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