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Meditativ oder beschwingt wandern

Fotos: djd/Tourismusverband Maishofen, Foto Alm: Foto: djd/Tourismusverband Maishofen/Gruber Michael

MEDITATIV ODER BESCHWINGT WANDERN
Im Salzburger Pinzgau erfrischen Körper und Geist

(djd). Wandern ist gesund und macht glücklich. Die positive Wirkung auf die Psyche hat unter anderem eine 2012 veröffentlichte Studie der Salzburger Universitätsklinik Christian-Doppler-Klinik (CDK) und der Paracelsus Medizinische Privatuniversität mit dem Titel "Übern Berg" bewiesen. Nicht weit von den Forschungseinrichtungen und der deutsch-österreichischen Grenze entfernt kann man es ausprobieren: Rund um Maishofen im Salzburger Pinzgau etwa locken das Steinerne Meer und die Pinzgauer Grasberge mit Almwanderungen und Gipfeltouren. Das klare Wasser des nahe gelegenen Zeller Sees sorgt zudem für eine Erfrischung von Körper und Geist.

Almen, Gipfel, Wasserfälle

Wer nicht gerne auf eigene Faust in die Berge geht, kann von Juni bis September an geführten Wanderungen teilnehmen. Zur Auswahl stehen 17 verschiedene Touren in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden - von der leichten Wanderung zur Örgenbauernalm bis zum konditionell anspruchsvollen Saalachtaler Höhenweg. Ein ganz besonderes, meditatives Erlebnis wartet auf der zweistündigen Wanderung über den Wasserfallweg Ferleiten, der einen auf die Rückseite der herabstürzenden Wassermassen führt. Unter www.maishofen.com gibt es das ganze Programm und weitere Tourenvorschläge inklusive digitaler Karten. Garantiert beschwingt kommen die Teilnehmer der Musikwanderungen (Juli und August) voran, wenn heimische Volksmusikanten nicht erst auf der Kammereggalm, sondern schon auf dem Weg dorthin aufspielen.

Kunstvoller Weg zur Sausteige

Die Gegend gefällt aber nicht nur Bewegungshungrigen, sondern inspirierte auch Anton Faistauer (1887 - 1930). Der Künstler, der zu den bekanntesten Malern der österreichischen Moderne zählt, wuchs in Maishofen auf und liegt auch dort begraben. Wer herausfinden möchte, wie sich Faistauer mit der heimatlichen Landschaft auseinandergesetzt hat, findet Antworten auf dem rund acht Kilometer langen, ihm und seinem Werk gewidmeten Spazierweg. Er führt über zehn Stationen vom Dorfplatz nach Mayrhofen und Schloss Kammer und über den Saalachuferweg wieder zurück. Am Fuß der Sausteige lohnt sich der knapp einstündige Aufstieg zur Stablbergkapelle, die Faistauer 1909 mit Fresken schmückte.

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