MEHR ANZIEHUNGSKRAFT DANK SCHÖNEM HAAR

Paar im  Grünen spielt im Haar
Schönes Haar macht attraktiv und lässt sich sogar mit einer säurearmen Lebensführung fördern.
Foto: djd/Jentschura International/David Hoelker

Basische Tiefenreinigung der Kopfhaut kann Haarproblemen entgegenwirken

Schönes, volles Haar ist keine Selbstverständlichkeit. Mit fortschreitendem Alter sehnen sich sowohl Frauen als auch Männer häufig vergeblich danach. Dabei ist den wenigsten bewusst, dass man für gesundes Haar und eine gepflegte Kopfhaut durchaus etwas tun kann. Ob die Kopfhaut juckt und schuppt, die Haare kraft- und glanzlos werden oder sogar vermehrt ausfallen, hängt nicht zuletzt von der Lebensweise ab. Neben hormonellen Schwankungen können Irritationen des Haarbodens dahinterstecken. So setzen beispielsweise in der kalten Jahreszeit Mützen, warme Heizungsluft und Schadstoffe aus der Umwelt der Kopfhaut zu. Zusätzlich zu diesen äußeren Faktoren wirken sich Stress und eine säurehaltige Ernährung negativ auf den Haarboden aus.

Wenn dem Haarboden Mineralstoffe entzogen werden

Normalerweise fungiert die Kopfhaut als reichhaltiger Mineralstoffspeicher, der Haarwuchs gewährleistet. So werden bis zu 150.000 Haare ernährt. Wie Stoffwechselexperten wissen, tragen jedoch moderne Lebensgewohnheiten dazu bei, dass der Körper dem Haarboden kontinuierlich Mineralstoffe entzieht, um mögliche Defizite im Säure-Basen-Haushalt auszugleichen. Nähere Informationen gibt es unter www.p-jentschura.com sowie im Ratgeber „Natürlich schöne Haare“, der kostenfrei per E-Mail angefordert werden kann. Die Gründe für den Säureüberschuss im Stoffwechsel liegen unter anderem im Verzehr von säurehaltigen Nahrungsmitteln und Medikamenten, Bewegungsmangel oder übermäßiger sportlicher Betätigung, zu geringen Trinkmengen und nicht zuletzt beruflicher Dauerbelastung. Um anfallende Säuren zu neutralisieren, wird der Haarboden zunehmend entmineralisiert und das gesunde Haarwachstum gebremst. Kopfhautprobleme und Haarausfall sind die Folgen.

Portrait blonde Frau mit vollen Haar
Frauen, die sich gepflegtes, fülliges Haar wünschen, können durchaus etwas dafür tun. Foto: djd/Jentschura International

Tiefenreinigung für mehr Wachstum und Volumen

Es gibt allerdings Möglichkeiten, die Haarschönheit zu erhalten. Um die gestörte Säure-Basen-Balance wiederherzustellen, kann die Zufuhr von Mineralien, ätherischen Ölen und Kräuterextrakten sinnvoll sein, wie sie etwa in Skalpuro enthalten sind. Das basische Gel zur Tiefenreinigung der Kopfhaut kann die Durchblutung fördern und den Abtransport von gelösten Schadstoffen beschleunigen sowie dem Haar mehr Volumen und Spannkraft verleihen. Es wird einfach auf die Kopfhaut aufgetragen, einmassiert und später wieder ausgespült. Als weitere Tipps für kräftiges Haar wird eine mineralstoffreiche, basenüberschüssige Ernährung mit Kräutertee, viel stillem Wasser und wenig Genussmitteln empfohlen. Neben basischer Körperpflege mit Wickeln und Bädern ist zweimal täglich eine stimulierende Massage der Kopfhaut mit einer Naturhaarbürste ratsam.(djd).

ENTSPANNTER ARBEITEN IM HOMEOFFICE

Junge Mama amLaptop mit kleiner Tochter
Konzentriertes Arbeiten am Küchentisch ist oft gar nicht so einfach, wenn Kinder zu Hause sind. Manches dauert länger, dennoch kann es oft Spaß machen, Beruf und Alltag zu verbinden. Foto: djd/MagnesiumDiasporal/Marina Andrejchenko – stock.adobe.com

Mit körperlichem und geistigem Stress besser umgehen können

Verspannter Nacken, Rückenschmerzen und Brummschädel? Wer regelmäßig im Homeoffice arbeitet, weiß: Den Job von zu Hause zu erledigen, ist oft nicht so lässig wie gedacht. Denn die Arbeit geht mit körperlichem und geistigem Stress einher, den viele bisher aus dem Büroalltag nicht kannten. Oft ist der Schreibtisch nicht ergonomisch eingerichtet. Fehlhaltungen führen zu Verspannungen. Gesteigert wird das körperliche Unbehagen zudem durch Bewegungsmangel und den Wegfall inspirierender Kontakte. Wer sich früher mit Kollegen in der Büroküche traf oder sich mittags zu einem gemeinsamen Spaziergang verabredete, sitzt nun oft stundenlang in gebeugter Haltung am Küchentisch oder auf der Couch, ohne auch nur einmal aufzustehen und seine Muskeln zu bewegen.

Veränderungen akzeptieren und Wege zum Stressabbau finden

Die veränderte Arbeitssituation führt zudem dazu, dass sich Betroffene von der Familie abgrenzen müssen, wenn sie ihr Pensum schaffen wollen. Daher fühlen sich viele im Homeoffice doppelt gefordert. Verspannte Muskeln und gereizte Nerven sind die Folgen. Um körperlichen und geistigen Beschwerden vorzubeugen, ist ein Ausgleich mit bewussten Pausen und einer ausgewogenen Ernährung umso wichtiger. Unter www.diasporal.de sind Tipps zur Muskelentspannung und zum Stressabbau zu finden: Atemübungen und Entspannungsbäder gehören ebenso dazu wie der Rat, sich mit Freunden zu treffen. In Sachen Ernährung kann die ergänzende Zufuhr von Mineralstoffen wie dem Anti-Stress-Mineral Magnesium und Nervenvitaminen aus dem Vitamin-B-Komplex sinnvoll sein.

Magnesium und B-Vitamine können helfen

In Anspannungszeiten ist der Verbrauch des Mineralstoffs Magnesium und der Vitamine B1, B2, B6 und B12 im Körper erhöht. Denn der Mineralstoff reguliert das Zusammenspiel von Muskeln und Nerven und wird insbesondere für die Hirnfunktion benötigt. Die B-Vitamine tragen entscheidend zur Funktion des Nervensystems und des Energiestoffwechsels bei. Um eine ausreichende Zufuhr zu gewährleisten, kann die Einnahme eines Kombi-Präparats mit Magnesium und B-Vitaminen wie Magnesium-Diasporal Depot Muskeln und Nerven ratsam sein. Das Nahrungsergänzungsmittel aus der Apotheke enthält eine patentierte 2-Phasen-Formel aus hochdosiertem Magnesium plus Vitamin B-Komplex für einen Sofort- und einen Langzeit-Effekt. Diese Kombination kann über den Tag für vitale Muskeln und starke Nerven sorgen und zu einem entspannten und konzentrierten Arbeiten im Homeoffice beitragen.(djd).

DAS KAMINFEUER SORGENFREI GENIESSEN

Kiind liest mit Papa vor Kamin
Um Abende vor dem Kamin unbesorgt genießen zu können, empfiehlt sich die Installation eines CO-Melders. Foto: djd/www.eielectronics.de/Shutterstock/Andrey Yurlov

Kohlenmonoxidmelder warnt vor unsichtbarer Gefahr in der Raumluft

Stürmische Herbstnachmittage, gefolgt von frostigen Wintertagen: In der kalten Jahreszeit stehen Kaminöfen mit ihrer wohligen Wärme hoch im Kurs. Um den Blick auf das gemütlich knisternde Feuer unbesorgt zu genießen, empfiehlt sich jedoch die Anschaffung eines Kohlenmonoxidmelders. Denn mangelnde Frischluftzufuhr und beeinträchtigte Abluftwege können zu einer zu hohen Konzentration des Atemgiftes in der Raumluft führen. Da Kohlenmonoxid (CO) unsichtbar und geruchlos ist, können weder Mensch noch Tier es wahrnehmen. Die einzige Möglichkeit, dieses im schlimmsten Fall tödliche Gas zu bemerken, ist ein solches Gerät mit elektrochemischem Sensor, das durch einem lauten Signalton warnt.

Kohlemonoxismelder
Kohlenmonoxidmelder zeigen nicht nur die gemessene CO-Konzentration an, sondern auch, ob man lüften oder die Wohnung verlassen sollte. Foto: djd/Ei Electronics

Automatische Messung der Raumluft alle vier Sekunden

Nicht umsonst ist eine regelmäßige Kontrolle des Kaminofens durch den Schornsteinfeger Pflicht. Doch zwischen diesen Prüfintervallen können unerwartete Mängel auftreten. Schon ein Vogelnest, das den Schornstein verstopft, verhindert das Abziehen des giftigen Gases, das sich in der Folge unbemerkt verbreitet. Mit einem lauten Warnton stellt ein CO-Melder sicher, dass anwesende Personen rechtzeitig den Raum verlassen können, bevor es zu einer ernsten Gefahrensituation kommt. Das Gerät ist mit einem elektrochemischen Sensor ausgestattet und kontrolliert alle vier Sekunden den CO-Gehalt der Umgebungsluft. Besonders praktisch sind Modelle mit digitalem Display, wie sie etwa Ei Electronics anbietet: Es zeigt den Nutzern nicht nur die gemessene Konzentration an, sondern auch, ob man lüften oder schnellstmöglich den Raum verlassen sollte. Dank eines integrierten Ereignisspeichers werden ebenso Vorfälle dokumentiert, die während der Abwesenheit der Bewohner auftreten.

Schemazeichnung Schnitt durchs Haus
Im Eigenheim befinden sich verschiedene potenzielle Kohlenmonoxid-Gefahrenquellen. Foto: djd/Ei Electronics

Gefahrenquellen im Haus kennen und absichern

Je nach Vorliebe lassen sich die Melder hinstellen oder an der Wand montieren. Eine fest verbaute Zehn-Jahres-Lithiumbatterie stellt die Stromversorgung über den gesamten Lebenszeitraum sicher. Sorgenfreien, gemütlichen Abenden vor dem Kamin steht somit nichts mehr im Wege. Unter www.kohlenmonoxidwarnmelder.de gibt es weitere Informationen rund um die unsichtbare Gefahr. Die Geräte sollten in allen Haushalten installiert werden, wo es zu einer unvollständigen Verbrennung kohlenstoffhaltiger Materialien kommen kann. Zu potenziellen Gefahrenquellen zählen neben Kaminen auch Kohleöfen, Gasthermen oder andere Heizungsanlagen.(djd).

STRESS, UNRUHE, SCHLAFSTÖRUNGEN: ZURÜCK ZUR INNEREN BALANCE

Frau sitzt in dn Bergen und entspannt sich
Mithilfe der Natur lässt sich die innere Balance leichter wiederfinden. Dabei können auch Heilpflanzen helfen. Foto: djd/Dr. Koll Biopharm/Yakobchuk Olena/adobestock

Bei Überlastung und Anspannung können natürliche Hilfen Entlastung bringen

Ständig unter Leistungs- und Termindruck, oftmals zerrieben zwischen Familie und Beruf, geplagt von Sorgen und Zukunftsängsten: 80 Prozent der Menschen in Deutschland leiden unter Stress, das ergab eine Umfrage der Swisslife-Versicherung. Permanente Überlastung und innere Anspannung können sich durch eine Vielzahl von Symptomen bemerkbar machen – von Nervosität und Erschöpfung über Kopf- und Rückenschmerzen bis hin zu Schlafstörungen. Oft verstärken sich die Beschwerden gegenseitig. Wenn zum Beispiel nachts das Gedankenkarussell auf Hochtouren läuft und einen erholsamen Schlaf verhindert, ist man am nächsten Tag wie gerädert und dadurch noch mehr überfordert.

Die Nerven auf natürliche Weise beruhigen

Um Psyche und Nervensystem zu unterstützen, hat die „Naturapotheke“ einiges in der Schublade. So kann beispielsweise das arktische Dickblattgewächs Rosenwurz nachweislich die geistige Leistungsfähigkeit steigern, während die aus dem Süden stammende Ashwagandha-Wurzel Studien zufolge den Cortisolspiegel senkt und damit Stress und Schlafstörungen reduziert. Für eine aufgehellte Stimmung kann die afrikanische Schlingpflanze Griffonia sorgen, indem sie die Produktion des Glückshormons Serotonin fördert. Neben den Heilpflanzen gibt es auch einige essenzielle Nährstoffe, die beim Kampf gegen den Stress helfen können: Bei den Vitaminen tun sich hier vor allem das B6 und B12 mit ihren nervenregenerierenden Fähigkeiten hervor. Der Mineralstoff Magnesium kann zusätzlich die Freisetzung von Stresshormonen mindern und dazu beitragen, Müdigkeit und Erschöpfung zu lindern. Alle sechs genannten natürlichen Bausteine gibt es jetzt als einzigartige Kombination in den „Dr. Koll Stress Balance“-Kapseln. Mehr Informationen zum Vitalkomplex findet man unter www.koll-biopharm.de. Das Nahrungsergänzungsmittel kann helfen, den Teufelskreis von Stress und Schlafmangel zu durchbrechen, Müdigkeit zu verringern und die normalen psychischen Funktionen zu unterstützen.

Den Ursachen der Überlastung auf den Grund gehen

Gleichzeitig sollten aber auch die Ursachen einer Überlastung erforscht und angegangen werden. Mute ich mir zu viel zu? Können Termine reduziert und Aufgaben verschoben oder delegiert werden? Lassen sich meine Sorgen durch Gespräche, Information oder das Annehmen von Hilfe lindern? Wer sich solche Fragen stellt, kann daraus oft Verhaltensänderungen oder praktische Maßnahmen ableiten, die die Stressbelastung langfristig reduzieren. Denn niemand kann ununterbrochen volle Leistung bringen. Pausen und Auszeiten sind deshalb kein Luxus, sondern lebenswichtig.(djd).

VOR GÜRTELROSE SCHÜTZEN

Älteres Paar sitzt am Fenster
Foto: djd/GlaxoSmithKline/Shutterstock/4 PM production

Vorsorgeimpfungen als wichtiger Baustein für die Gesundheitsvorsorge im Alter

Jede Erkrankung, ob chronisches Altersleiden oder eine akute Infektion, schwächt den Körper und macht den Weg zurück zum Wohlbefinden länger und steiniger. Eine gute persönliche Gesundheitsfürsorge ist deshalb gerade im höheren Alter außerordentlich wichtig. Dazu zählen unter anderem ein gesunder Lebensstil mit bewusster Ernährung, regelmäßiger Bewegung, dem mäßigen Konsum von Alkohol, dem Verzicht auf Nikotin sowie vor allem auch die Pflege von Hobbys und sozialen Kontakten. Ein besonders wichtiger Baustein in der individuellen Vorsorge sind außerdem Impfungen.

Impfungen als Training für das Immunsystem

Vorsorgeimpfungen können nicht nur vor Infektionen schützen, sondern auch helfen, das Immunsystem zu trainieren und so länger fit zu halten. Mit dem Alter wird die Abwehr von Natur aus schwächer, sodass die Anfälligkeit für Krankheiten steigt. Und das betrifft nicht nur Infektionskrankheiten, die wir uns von außen „einfangen“, sondern auch eine, deren Erreger wir meist schon seit Kindertagen in uns tragen: die Gürtelrose. Sie wird vom gleichen Virus „Varizella Zoster“ verursacht, das Windpocken auslöst. Nach Überstehen der „Kinderkrankheit“ verbleibt es im Körper und versteckt sich in den Nervenknoten – bei 95 Prozent aller Über-60-Jährigen lauert es dort. Es bricht erst dann wieder als Gürtelrose aus, wenn das Immunsystem stress-, krankheits- oder altersbedingt nachlässt. Das ist Schätzungen zufolge bei jedem dritten Menschen im Laufe seines Lebens irgendwann der Fall.

Impfung beugt Komplikationen vor

Dann haben Betroffene nicht nur mit dem typischen bläschenartigen Hautausschlag zu kämpfen, sondern oft auch mit heftigen Schmerzen und allgemeinem Krankheitsgefühl. Bei bis zu 30 Prozent der Patienten kommt es außerdem zu Komplikationen, wie bleibenden Nervenschmerzen an der Stelle des abgeheilten Ausschlags. Diese Schmerzen werden oft als unerträglich beschrieben und schränken den Alltag so sehr ein, dass eine normale soziale Teilhabe kaum mehr möglich ist. Mit einer Gürtelroseimpfung kann man vorsorgen – Informationen dazu gibt es unter www.impfen.de/guertelrose. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine Impfung gegen Gürtelrose für alle Menschen über 60 und Personen über 50 Jahren mit Grunderkrankungen. Wer zu diesen Gruppen gehört, sollte das Thema beim nächsten Arztbesuch ansprechen und sich beraten lassen.(djd).

SONNENSTUDIOS MEIDEN

Illustration Mann auf Sonnenbank
Copyright: ntlstudio

Immer mehr Deutsche erkranken an Hauttumoren im Kopf- und Halsbereich – DGMKG-Experten empfehlen frühzeitige Therapie

Künstliche UV-Strahlen sollten auch in den Wintermonaten gemieden werden

Hofheim/Hornheide – Etwa 250.000 Menschen erkranken in Deutschland jährlich an Hauttumoren im Kopf- und Halsbereich – und die Tendenz ist steigend. Aus Sicht der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie e.V. (DGMKG) ist das eine alarmierende Entwicklung. Da das Hauptrisiko für diese Tumoren die Sonnenexposition ist, warnen Experten der DGMKG vor zu viel UV-Strahlung – momentan in den Wintermonaten – vor allem vor künstlicher UV-Strahlung in Sonnenstudios. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehört die UV-Strahlung aus Solarien in die höchste Kategorie krebserregender Faktoren – damit sind Solarien ebenso krebserzeugend wie Tabak oder Asbest. Vor diesem Hintergrund raten DGMKG-Experten dringend vor dem Besuch von Sonnenstudios ab. Wenn Tumoren im Kopf- und Halsbereich erstmal aufgetreten sind, lassen sie sich jedoch dank moderner Operationsverfahren und neuartiger, zielgerichteter Wirkstoffe oft sehr gut behandeln.

Hauttumoren im Kopf- und Halsbereich treten hierzulande vor allem in Form des Basalzellkarzinoms (BZK), einem Hauptkrebstyp, der sich mit perlweisen, haut- oder rosafarbenen Beulen zeigt, oder in Form des kutanten Plattenepithelkarzinoms (PEK) auf, bei dem sich häufig verhornte Knötchen auf der Haut zeigen. Auch das maligne Melanom (MM)/ der schwarze Hautkrebs kommt recht häufig vor. Sehr selten tritt das Merkelzellkarzinom auf, bei dem die Tumoren in der Regel rötlich bis blauviolett gefärbt sind.

Die Behandlung von Hauttumoren im Hals-, Mund- und Kieferbereich ist eine große medizinische Herausforderung, die nur interdisziplinär zu lösen ist: „Dermatologen, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen, plastische Chirurgen, Onkologen und Strahlenmediziner arbeiten bei der Therapie Hand in Hand“, erklärt Privatdozent Dr. Dr. Jan D. Raguse, Experte der DGMKG. „Bei operablen Tumoren ist ein Eingriff das erste Mittel der Wahl. Dabei werden die betroffenen, erkrankten Hautstellen mit einer histographischen Kontrolle besonders exakt entfernt. Nach einer solchen Operation können Heilungsraten von weit über 95 Prozent erzielt werden.“ Für die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen ist es bei den Operationen besonders zentral, die spätere Rekonstruktion des Gesichts im Hinterkopf zu haben. Im Gesicht – vor allem in sensiblen Zonen wie den Lidern oder der Nase – wenden die Spezialisten verschiedenste Transplantationsmöglichkeiten von Haut und Gewebe an, um den ästhetischen Bedürfnissen der Patienten gerecht zu werden. „Unser Ziel ist es dabei natürlich, das Gesicht des Erkrankten bestmöglich wieder zu rekonstruieren“, betont Raguse, Chefarzt der Abteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie/ Plastische Operationen an der Fachklinik Hornheide. Bei den Operationen kommen modernste Methoden zum Einsatz, auch wenn der häufig dargestellte gezüchtete Hautersatz leider noch nicht im Alltag angekommen ist.

Nicht nur bei den Operationstechniken, sondern auch bei der Entwicklung neuer Medikamente hat es in den vergangenen Jahren starke Fortschritte gegeben. „Die modernen, zielgerichteten Wirkstoffe kommen vor allem bei weit fortgeschrittenen, immer wieder auftretenden oder metastasierten Tumoren zum Einsatz“, so Raguse. Insbesondere der bösartige schwarze Hautkrebs kann so mittlerweile über Jahre oder sogar Jahrzehnte stabilisiert werden.

Der Hauptrisikofaktor für alle Hautkrebsarten im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich ist die langjährige, intensive Sonnenexposition. Diese wird in der Haut „gespeichert“ und mit einer Verzögerung von vielen Jahren oder auch Jahrzenten können dann schlimme Folgen – wie zum Beispiel Hautkrebs – auftreten. Besonders riskant ist dabei die Nutzung von Sonnenstudios mit künstlicher UV-Strahlung, die viele Deutsche auch in den kalten Wintermonaten gerne nutzen. Laut der Deutschen Krebshilfe erhöht die Nutzung von Solarien das Risiko an Hautkrebs zu erkranken jedoch nachweislich. So verdoppele sich beispielsweise für Personen, die bis zu einem Alter von 35 Jahren regelmäßig Solarien nutzen, das Risiko für schwarzen Hautkrebs. „Sonnenstudiobesuche sollten deshalb unbedingt reduziert werden“, sagt der DGMKG-Experte Raguse. Auch zu viel natürliche Sonnenstrahlung sei schädlich. Beim Sonnenbaden sollten deshalb immer eine Kopfbedeckung zum Einsatz kommen und Sonnencremes mit einem hohen Lichtschutzfaktor in ausreichender Menge genutzt werden.

Kinderärzte empfehlen Impfung

Junge schaut auf Impfspritze
New-Africa-fotolia.de

Deutscher Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) und Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ)

Nach der Zulassung des altersentsprechend angepassten SARS-CoV-2-Impfstoffes für die 5- bis 11-Jährigen durch die Europäische Kommission steht dieser jetzt auch für diese Altersgruppe zur Verfügung. Wir begrüßen die Verfügbarkeit und Auslieferung des Impfstoffes für junge Kinder vor dem ursprünglich angekündigtem Auslieferungstermin ausdrücklich.

Zeitgleich hat die STIKO beim RKI eine Impfung von Kindern mit Risikofaktoren eines schweren COVID-19 Verlaufes oder Angehörigen mit hohem Risiko empfohlen. Außerdem kann nach individueller Aufklärung bei entsprechendem Impfwunsch auch gesunden jungen Kindern ohne Risikofaktoren ein Impfangebot gemacht werden.

Diesen Empfehlungen schließen sich DGKJ und BVKJ an.

Die STIKO prüft kontinuierlich die auswertbaren Daten zur Sicherheit des Impfstoffes sowie die erwarteten Effekte einer breit angelegten Impfstrategie in der Altersgruppe auf den Verlauf der Pandemie in der Gesellschaft und passt ihre Empfehlungen entsprechend an.

SCHNELLE VERBINDUNG IN SACHEN GESUNDHEIT

Handy in Hand mit App
Die App ist übersichtlich und bedienerfreundlich. Foto: djd/Linda AG/pxhere.com

Apotheken App bietet Extra-Service und macht doppelte Gänge unnötig

Wer kennt das nicht: Da möchte man spontan ein spezielles Präparat aus der Apotheke holen und dann ist ausgerechnet dieses gerade nicht auf Lager, sondern muss erst bestellt werden. Wenn kein Botendienst angeboten wird, ist noch ein zweiter Gang fällig. Das ist lästig, zeitraubend und noch dazu eine unnötige Steigerung der Kontakte in Zeiten erhöhter Infektionsrisiken. Mit einer entsprechenden App jedoch geht es mittlerweile viel schneller, einfacher und direkter.

Klicken, vorbestellen, abholen

So können Kunden beispielsweise über die kostenlose Linda Apotheken App vorab Kontakt zu ihrer Apotheke aufnehmen. Die App bietet die Möglichkeit, sowohl freiverkäufliche als auch rezeptpflichtige Präparate vorzubestellen und diese abzuholen, wann es in den individuellen Zeitplan passt. Das funktioniert ganz einfach: Bei einem verschreibungspflichtigen Arzneimittel fotografiert man das ärztliche Rezept mit seinem Handy und lädt es in der App hoch. Freiverkäufliche Präparate können ebenfalls per Foto der Verpackung, per Scan des EAN/PZN-Codes oder über die Produktsuche bestellt werden. Auf nicht rezeptpflichtige Mittel gibt es auf Wunsch außerdem Payback-Punkte. Wiederkehrende Bestellungen können ganz bequem gespeichert werden. Viele der teilnehmenden Apotheken bieten darüber hinaus inzwischen einen Lieferdienst an – diese lassen sich über den Suchfilter ermitteln. Unter www.linda.de finden sich mehr Details zur App, direkte Links zum Download bei Google Play oder im Apple App Store und verschiedene weitere Serviceleistungen.

Persönliche Beratung inklusive

Anders als bei der Bestellung in einer Versandapotheke muss man hier nicht auf eine persönliche und fachkundige Beratung verzichten. Denn bei Abholung oder bei Lieferung durch einen Apothekenmitarbeiter erfolgt immer eine pharmazeutische Beratung zu den Medikamenten. Außerdem kann man mit der App über den Bestellchat oder die Freitextfunktion im Menü „Jetzt vorbestellen“ direkt Kontakt zur Apotheke aufnehmen und Fragen stellen. Gerade junge Menschen und Familien sind sehr offen für die Vorzüge und Effizienz der modernen Technik. Weitere App-Features sind bereits in Planung, darunter digitale Zahlungsmöglichkeiten oder weitere Filter- und Sucheinstellungen für die rezeptfreien Produkte.(djd).

Blutdruck auf natürliche Weise senken: in fünf Schritten

Seniorenpaar beim Radfahren
Bild: stylephotographs-123rf.de

Blutdruck auch ohne Medikamente senken: Herzstiftungs-Spezialist empfiehlt fünf Punkte, mit denen sich Bluthochdruck in den Griff bekommen lässt

Ein nicht gut eingestellter Blutdruck erhöht das Risiko für Schäden an Herz und Gefäßen und somit auch für Herzinfarkt, Schlaganfall und Herzschwäche. „Viele Hochdruckpatienten tun sich oftmals schwer damit, einen gesunden Lebensstil konsequent genug zu pflegen. Dabei ist ein gesunder Lebensstil aus Bewegung, Entspannung und gesunder Ernährung die Grundlage für die Hochdrucktherapie und ermöglicht es, die Zahl der Medikamente oder die Höhe der Dosierung der Medikamente zu verringern“, betont der Kardiologe Prof. Dr. med. Bernhard Schwaab vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung anlässlich der bundesweiten Herzwochen, die sich unter dem Motto „Herz unter Druck“ dem Thema Bluthochdruck widmen (Infos unter www.herzstiftung.de/herzwochen2021). Will man den Bluthochdruck auf natürliche Weise in den Griff bekommen, steht Bewegung ganz oben als Schutzfaktor. Grund: „Regelmäßige Bewegung kombiniert effektiv den Stressabbau, reduziert das Verlangen nach einer Zigarette und erhöht den Energieverbrauch. Das wiederum hilft, das Körpergewicht zu normalisieren“, erklärt der Reha-Spezialist und Chefarzt der Curschmann-Klinik am Timmendorfer Strand. In welchem Bezug Lebensstiländerungen etwa zur medikamentösen Bluthochdrucktherapie stehen (bei wem reicht die Lebensstiländerung ohne Medikamente, bei wem nicht?), was Betroffene bei ihren ersten Schritten zu mehr körperlicher Aktivität wie Joggen („Schweinehund“) oder gesunder Ernährung (Salzreduktion, welches Ernährungskonzept?) und Entspannung beachten sollten, erklärt der Experte im aktuellen Herzstiftungs-Ratgeber „Bluthochdruck: Herz und Gefäße schützen“ (130 S.), der kostenfrei unter www.herzstiftung.de/bestellung oder per Telefon unter 069 955128-400angefordert werden kann. Ein Video mit Prof. Schwaab zu diesem Thema ist abrufbar unter: www.youtube.com/watch?v=oJmkurl18ug

In fünf Schritten gegen Bluthochdruck

Ein Fünf-Schritte-Plan kann motivierten Patientinnen und Patienten mit Bluthochdruck, aber auch Gesunden dabei helfen, ihren bestehenden Bluthochdruck zu senken bzw. der Risikokrankheit Bluthochdruck vorzubeugen:

  • Bewegen Sie sich regelmäßig und sitzen Sie weniger
  • Hören Sie mit dem Rauchen auf
  • Essen Sie gesünder, reduzieren Sie Salz und Zucker
  • Vermeiden Sie Übergewicht (insbesondere das bauchbetonte Fett; Taillenumfang)
  • Integrieren Sie ausreichend Entspannung in den Alltag

Ein Patentrezept für die ideale Lebensstiländerung gibt es aus Expertensicht nicht. Jede Patientin und jeder Patient sollte individuell für sich die richtige Priorität bei den einzelnen Lebensstilmaßnahmen setzen – im Zweifel mit ärztlicher Hilfe. Herzspezialist Prof. Schwaab empfiehlt, zunächst mit Bewegung anzufangen. „Herzkranke kommen mit mehr körperlicher Aktivität häufig besser mit der herzmedizinischen Behandlung zurecht.“ 

Portrait Prof. Dr. Bernhard Schwaab
Prof. Dr. Bernhard Schwaab Foto: DGPR

Schritt 1: Bewegen Sie sich regelmäßig und sitzen Sie weniger

Bewegung schützt nicht nur vor Bluthochdruck, Arteriosklerose („Gefäßverkalkung“), sondern wirkt sich positiv auf andere Körper- und Organfunktionen wie Zellerneuerung, Anregung der Hirnaktivität oder Stoffwechselprozesse in Leber und anderen Organen aus. „Regelmäßige körperliche Aktivität senkt den systolischen (oberen) Blutdruck um bis zu 10 mmHg – genauso wie ein Medikament“, erklärt Prof. Schwaab. Wer sich regelmäßig bewege, müsse kein Athlet sein, um seinen Blutdruck effektiv zu senken. „Man sollte nach langer Pause beim Einstieg mit körperlicher Aktivität beginnen, die Spaß macht oder die man von früher kennt und sich bei bestehendem Bluthochdruck auch aus ärztlicher Sicht eignet.“ Ideal ist Ausdauerbewegung an fünf Tagen die Woche mindestens 30 Minuten bei einer mäßigen Ausdauerbelastung wie lockeres Joggen, schnelles Gehen, Radfahren, Wandern, Schwimmen oder Tanzen. Auch kürzere Abschnitte von 10 bis 15 Minuten wirken bereits blutdrucksenkend. „Wichtig ist, körperliche Aktivität ohne Luftnot, ohne Schmerzen in der Brust und in den Gelenken ausüben zu können“, rät Schwaab. Wer beim Arbeiten viel sitzt, sollte zwischendrin immer wieder mal kleine Bewegungseinheiten einbauen. „Hochdruckpatienten mit Nebenerkrankungen wie Herz- und Nierenschwäche, nach Herzinfarkt oder Schlaganfall sollten ihre Belastbarkeit mit ihrem Arzt besprechen“, empfiehlt Schwaab. Das gelte auch für Menschen ohne Erkrankung nach längerer Sportpause.

Schritt 2: Hören Sie mit dem Rauchen auf

Mit dem Rauchen aufzuhören oder gar nicht erst anzufangen lohnt sich immer! Inhalatives Rauchen ist einer der Hauptrisikofaktoren für alle Herz- und Gefäß- sowie für Krebserkrankungen. Dies gilt auch für das Passivrauchen. „Wer mit dem Rauchen aufhört, kann in den ersten drei Monaten um drei bis sechs Kilogramm zunehmen. Mein Rat: Akzeptieren Sie diese Gewichtszunahme zunächst, beginnen Sie dann behutsam mit einem Bewegungsprogramm und stellen Sie Ihre Ernährung in kleinen Schritten um“, so Schwaab. Der Ersatz von Zigaretten durch sogenannte Verdampfersysteme (E-Zigaretten) kann aus aktueller wissenschaftlicher Sicht nicht mehr als unbedenklich eingestuft werden. Es gibt unterstützende Programme zum Aufhören mit Rat und Hilfen wie Aussteigerprogramme. Infos: www.rauchfrei-info.de und www.herzstiftung.de/rauchen-aufhoeren

Schritt 3: Essen Sie gesünder, reduzieren Sie Salz und Zucker

Herzspezialisten propagieren die traditionelle Mittelmeerküche. „Die mediterrane Kost setzt auf Obst und Gemüse, Salat, Hülsenfrüchte, weniger Fleisch, dafür eher Fisch, auf Oliven- und Rapsöl und auf Kräuter anstelle von Salz“, erläutert der Kardiologe aus Timmendorf. Salz bindet Wasser im Körper, was einen Bluthochdruck fördern kann. Speziell der tägliche Konsum von ausreichend Gemüse und Ballaststoffen kann durch den relativ geringen Energiegehalt dazu beitragen, Übergewicht zu vermeiden, das wiederum Bluthochdruck begünstigt. Dazu schmecken die Gerichte der Mittelmeerküche lecker (Infos: www.herzstiftung.de/kochbuch). Zu viel Zucker in Lebensmitteln und Getränken erhöht das Risiko für Übergewicht, Bluthochdruck und Diabetes. Kochsalz (NaCl) sollte deutlich reduziert, Speisesalz durch Kräuter ersetzt werden. Deshalb die Devise: Zucker in Getränken und Nachsalzen bei Tisch vermeiden. Auch in Lebensmitteln, in denen wir Zucker oder Salz in großen Mengen gar nicht vermuten (Joghurt, Salatsaucen, Ketchup bzw. Wurst, Fast Food, Fertigprodukte), sind beide jeweils enthalten. „Ein Blick auf die Beschreibung der Zutaten hilft dabei, Zucker und Salz aus dem Weg zu gehen“, empfiehlt Schwaab, der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen (DGPR) ist.

Schritt 4: Vermeiden Sie Übergewicht (Bauchfett)

Zusätzlich zur Bewegung fördert die Mittelmeerküche das schrittweise Abnehmen für ein gesundes Normalgewicht. Auch lohnt es sich, den Alkoholkonsum einzuschränken. Alkohol hat viele Kalorien und kann indirekt über die Zunahme an Gewicht zu hohem Blutdruck führen. Übergewicht ist ein wichtiger und häufiger Auslöser für Bluthochdruck. Für Menschen unter 60 Jahren sollte ein Body-Mass-Index (BMI) von 20 bis 25 kg/m² angestrebt werden (BMI = Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch Körpergröße in Metern zum Quadrat). Bei älteren Menschen darf das Gewicht etwas höher sein, einen BMI von 30 kg/m² jedoch nicht übersteigen. Studien zeigten: Eine Gewichtsreduktion von ca. fünf Kilogramm lässt den systolischen (oberen) Blutdruck im Mittel um bis zu 5 mmHg und den diastolischen (unteren) Blutdruck um 3-4 mmHg sinken. „Das sind Werte, die sich durchaus mit der Wirkung von Medikamenten vergleichen lassen“, betont Schwaab in dem neuen Herzstiftungs-Ratgeber. Beim Taillenumfang sollten Männer weniger als 102 und Frauen weniger als 88 cm anstreben. Das bauchbetonte Übergewicht („viszerale Adipositas“) ist problematisch, weil Bauchfett Hormone und entzündungsfördernde Botenstoffe produziert, die sich u. a. auf den Blutdruck auswirken. „Jedes Kilo und jeder Zentimeter weniger wirken sich günstig auf den Bluthochdruck und den Zucker aus“, betont Schwaab.

Schritt 5: Integrieren Sie ausreichend Entspannung in den Alltag

Psychosoziale Belastungen aufgrund privater oder gesellschaftlicher Umbrüche, wegen Arbeitsverdichtung oder fehlender Trennung zwischen Arbeit und Privatsphäre („Homeoffice“): Nicht Stress alleine macht krank, sondern die fehlende Entspannung. Bei Stress wappnet sich der Körper sehr gut für die akute Problemsituation: Stresshormone werden ausgeschüttet, der Blutzucker steigt, die Insulinausschüttung nimmt zu, das Herz schlägt schneller und der Blutdruck steigt. Bei anhaltendem Stress kommen diese Vorgänge jedoch nicht zur Ruhe und der Organismus steht ständig unter Druck. Das schadet dem gesamten Körper. Die Folge können Entzündungsreaktionen im Körper sein, im schlimmsten Fall Diabetes, Schlaganfall, Herzinfarkt oder Bluthochdruckkrisen. Achten Sie daher auf ein Gleichgewicht zwischen Stress und Entspannung: am besten mit Aktivitäten, die den Stress vergessen lassen wie musizieren, lesen, malen, tanzen, mit Freunden kochen, mit den Kindern spielen, einem Verein beitreten oder gemeinsam Konzerte und Sportereignisse besuchen. Auch Entspannungstechniken wie progressive Muskelentspannung, Atemgymnastik, Yoga, Qigong oder Tai-Chi sind sehr hilfreich.

Und wie bleibt man bei innerem „Schweinehund“ trotzdem motiviert? Für Lebensstiländerungen sind meistens alte gewohnte Strukturen aufzubrechen. „Das ist in der Regel schwierig“, sagt Schwaab und empfiehlt: „Oftmals ist es hilfreich, in sein Lebensumfeld feste Ankerpunkte einzurichten: die regelmäßige Lauf- oder Herzgruppe im Verein, das gemeinsame Kochen mit der Familie oder mit Freunden zu Hause und für Raucher der Austausch mit Ex-Rauchern in der Selbsthilfegruppe.“

Herzwochen-Broschüre zu Bluthochdruck – die stille Gefahr

Zu den vielfältigen Herzwochen-Angeboten zählt die Broschüre „Bluthochdruck: Herz und Gefäße schützen“, in der renommierte Bluthochdruckexperten laienverständlich über Ursachen, Diagnose und Therapie des Bluthochdrucks informieren. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Prävention. Die 130 Seiten umfassende Broschüre kann bei der Herzstiftung kostenfrei angefordert werden unter www.herzstiftung.de/bestellung oder per Mail unter bestellung@herzstiftung.de oder Tel. 069 955128-400.

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Bild: Herzstiftung

Experten-Video mit Prof. Bernhard Schwaab zur Prävention und weitere Clips zum Herzwochen-Thema Bluthochdruck sind erreichbar unter www.herzstiftung.de/herzwochen2021-videos oder unter www.youtube.com/watch?v=oJmkurl18ug

Ein Herzstiftungs-Podcastmit Prof. Schwaab zum Thema Lebensstil mit Fokus auf Bewegung ist aburfbar unter www.herzstiftung.de/podcasts/blutdruck-natuerlich-senken

 

Diabetiker haben ein erhöhtes Risiko für Parodontitis und Zahnverlust

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Bundeszahnärztekammer rät zum Weltdiabetestag: Zahnfleisch kontrollieren lassen

Parodontitis ist eine chronische, entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates, jedoch mit Auswirkungen auf den gesamten Organismus.  So ist das Risiko, an einer Parodontitis zu erkranken, bei Diabetikern im Vergleich zu Nicht-Diabetikern dreimal so hoch. Umgekehrt verschlechtert eine unbehandelte Parodontitis sogar einen Diabetes.

Darauf verweist die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) anlässlich des Weltdiabetestages am 14. November.

Parodontitis ist eine Volkskrankheit, die unbehandelt langfristig zu Zahnverlust führen und ernstzunehmende Gesundheitsfolgen haben kann. Wissenschaftlich belegte Zusammenhänge bestehen vor allem zum Diabetes mellitus und zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Parodontal-präventive und therapeutische Maßnahmen haben damit ein großes Potential für die allgemeine Gesundheit.

„Eine Parodontitis entwickelt sich meistens über viele Jahre unbemerkt. Bleibt sie unentdeckt und unbehandelt, entstehen Zahnfleischtaschen, in denen sich schädliche Bakterien vermehren“, so Prof. Dr. Christoph Benz, Präsident der Bundeszahnärztekammer. „Folgend kann eine bakterielle Infektion nicht nur das Gewebe und den Kieferknochen angreifen, sondern abbauen – es kommt zum Zahnverlust. Der Entzündungsherd hat außerdem weitreichenden Einfluss auf den ganzen Körper.  Diabetes und Parodontitis beeinflussen sich wechselseitig. Die parodontale Entzündung intensiviert die Insulinresistenz der Zellen und beeinträchtigt die Blutzuckerwerte ungünstig.“

Diabetiker sollten deshalb Zahnärztin und Zahnarzt regelmäßig konsultieren und neben der Kontrolle der Zähne auch den Zahnhalteapparat untersuchen lassen. Eine besonders gute Mundhygiene ist zudem wichtig.

„Parodontitis ist eine echte und ernstzunehmende Krankheit, aber man kann dieser sehr gut vorbeugen“, so Benz.

Hintergrund
Jeder zweite jüngere Erwachsene (35- bis 44-Jährige; 52 Prozent) in Deutschland ist von einer parodontalen Erkrankung betroffen, fast zwei Drittel der jüngeren Senioren (65-­bis­74-Jährige; 65 Prozent) und neun von zehn älteren Senioren (75- bis 100-Jährige).  Quelle: Fünfte Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS V)

MEHR ALS BAUCHWEH

Sitzende Frau mit Bauchschmerzen
Krämpfe, Blähungen, Durchfall und mehr: Das Reizdarmsyndrom beeinträchtigt den Alltag enorm.
Foto: djd/Sanofi/Buscopan/Shutterstock/goffkein.pro

Wie das Reizdarmsyndrom ganzheitlich behandelt werden kann

Die Symptome sind vielfältig: Druckgefühl und schmerzhafte Krämpfe im Bauch, Blähungen sowie teilweise auch Übelkeit und Durchfall. Ganz klar, das Reizdarmsyndrom (RDS) ist mehr als ein bisschen Bauchweh. Und die Betroffenen kämpfen nicht nur gegen körperliche Beschwerden, sondern auch mit psychischen und sozialen Folgen. Da die organischen Ursachen noch unzureichend erforscht sind und es viele Auslöser gibt, unter anderem Stress, genetische Vorbelastung oder unausgewogene Ernährung, ist die Behandlung oft komplex und langwierig.

Starten mit einem Zwei-Wochen-Programm

Ein ganzheitlicher Ansatz ist daher sinnvoll, um Ruhe in den Bauch zu bringen. Manchen Betroffenen hilft dabei eine reizdarmfreundliche Ernährung. Für das Zwei-Wochen-Programm ist deshalb „FODMAP“ (Fermentierbare Oligosaccharide, Disaccharide, Monosaccharide und Polyole) ein wichtiges Stichwort. Diese Zuckerarten und Zuckerersatzstoffe stecken in Lebensmitteln wie Milch und Milchprodukten, Brot aus Mehlteig, süßem Obst und natürlich in Süßigkeiten. Sie werden im Darm verstoffwechselt und können dann die Beschwerden auslösen. Diese Dinge sollte man darum meiden und auf andere leckere Gerichte setzen – etwa knuspriges Müsli mit Hafermilch zum Frühstück, Kräuter-Rührei mit Tofu zum Mittag und Lachs mit Pellkartoffeln zum Abendessen. Rezepte finden sich unter www.digestio.de. Eine weitere Säule der Behandlung ist Unterstützung aus der Apotheke. Zur Linderung von Blähungen und Bauchschmerzen können Arzneimittel mit Pfefferminzöl beitragen, zum Beispiel Buscomint bei Reizdarm. Um den Effekt auf die Bauchprobleme beobachten und einschätzen zu können, sollte es über 14 Tage regelmäßig eingenommen werden, immer 30 Minuten vor jeder Mahlzeit. Oft macht sich eine merkliche Linderung der Reizdarmsymptome bemerkbar. Auch wissenschaftliche Metaanalysen belegen, dass Pfefferminzöl bei der Behandlung von Reizdarm häufig positive Effekte hat.

Junge Frau Fährt freudig Fahrrad
Bewegung an der frischen Luft baut Stress ab und tut Reizdarmpatienten besonders gut. Foto: djd/Sanofi/Buscopan/iStockphoto/Solovyova


Auf seinen Bauch hören

Zu guter Letzt sollte jeder Betroffene auch eine Zeitlang besonders aufmerksam in sich hinein bzw. auf seinen Bauch hören. Was tut mir gut? Was stresst mich? Dabei gilt es auch, gezielt Ruhequellen zu finden – sei es ein Spaziergang, eine morgendliche Meditation oder Entspannungstechniken wie Yoga oder Progressive Muskelentspannung. Wichtig sind auch genügend Pausen im oft fordernden Arbeitsalltag. So hat eine aktuelle Umfrage gezeigt, dass wir im Homeoffice nicht unbedingt gesünder leben: Mehr als jeder zweite Befragte zwischen 18 und 29 Jahren und 40 Prozent der 30- bis 39-Jährigen gaben an, sich weniger zu bewegen und deshalb mehr Probleme mit dem Bauch zu haben.(djd).

SANAKLINIK OFFENBACH – ROBOTIK WEEK

Professor Dr. med. Michael Lein und seine leitende Oberärztin Dr. med. Claudia Loos bei der Einarbeitung am Senhance® Surgical Robotic System.

Sana Klinikum Offenbach stellt der Öffentlichkeit das neue digitale roboterassistierte Laparoskopiesystem vor

26.10. – 29.10.2021 Modernstes High Tech im Interesse der Patienten

Die robotische Chirurgie hat sich im Sana Klinikum Offenbach etabliert. Seither pr ofitieren insbesondere Patientinnen und Patienten der Abteilungen Urologie, Gynäkologie, Viszeralchirurgie, Adipositas – Chirurgie und Thoraxchirurgie von dieser hoch präzisen, minimalinvasiven Chirurgie. Das robotergestützte Laparoskopiesystem eröffnet immer neue und noch vor Jahren ungeahnte Perspektiven. Es ermöglicht der Chirurgin oder dem Chirurgen, trotz kleinster Schnitte auch komplexe Operationen durchzuführen, bei denen die klassische Laparoskopie an ihre Grenzen stößt . Von einer Steuerkonsole aus bewegen die Ärzte einzelne Roboterarme mit höchster Präzision. Alle Befehle kommen dabei vom Operateur – der OP -Roboter selbst führt keinerlei eigenständige Bewegungen aus .

In seiner Aktionswoche „Robotik Week“ vom 26.10 bis 29.10.2021 möchte das Sana Klinikum Offenbach auf diese faszinierende Technik aufmerksam machen und lädt deshalb Offenbacher Bürgerinnen und Bürger direkt vor Ort ins Klinikum ein. Interessierte haben die Möglichkeit, die neue Technik direkt aus erster Hand kennenzulernen und auch selbst mit kleinen praktischen Übungen auszuprobieren. Hierzu wird eigens ein Senhance® Surgical Robotic System im Foyer des Klinikums aufgebaut.

Chirurgen der beteiligten Fachdisziplinen sowie Experten des Industriepartners informieren in kleinen Gruppen mit maximal fünf Teilnehmern über das Robotik -System, Erläuterungen die Technik am Gerät und stellen die Vorteile für Mediziner und Patienten in einem Simulationstraining dar. Dauer der Vorführungen und Übungen: jeweils 30 Minuten. Für die Teilnehmer kostenlos.

Voraussetzungen für eine Teilnahme sind eine schriftliche Anmeldung unter https://bit.ly/2YdZM0x sowie der Nachweis einer vollständigen Impfung oder Genesung oder eines tagesaktuellen Antigen- Tests ( kostenpflichtig) . Zudem werden die Besucher gebeten, das Hygienekonzept des Klinikums einzuhalten und während der ganzen Veranstaltung einen medizinischen Mund- Nasen- Schutz zu tragen.

Volkskrankheit Osteoporose

Osteoporoseknochen
Darstellung Osteoporose Knochen
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Ein persönlicher Vorsorgeplan und die richtige medizinische

Behandlung helfen Betroffenen

Ältere Menschen leiden häufig unter Osteoporose. Dem schleichenden Abbau des Knochengewebes lässt sich durch eine aktive Lebensweise und medikamentöse Behandlung auch im Alter noch begegnen. Kommt es aber zu einem schweren Sturz mit Knochenbruch, bieten spezialisierte Krankenhäuser eine optimale medizinische Versorgung. „AltersTraumaZentren sind speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen eingestellt. Die Zusammenarbeit von Experten verschiedener Fachdisziplinen verbessert die Heilungschancen und die Überlebensrate gerade bei den häufig auftretenden Oberschenkelhalsbrüchen erheblich“, sagt Prof. Dr. Michael J. Raschke, stellvertretender Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und Direktor der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Universitätsklinikum Münster, anlässlich des Weltosteoporosetags. Die DGOU empfiehlt zum Schutz vor Knochenbrüchen einen persönlichen Vorsorgeplan für Osteoporose. 

Mehr als 7 Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Osteoporose, ca. 700.000 Betroffene erleiden einen Knochenbruch. Es handelt sich um eine der häufigsten Krankheiten, die aufgrund der demografischen Entwicklung weiter zunehmen wird. Dabei wird das Verhältnis von Knochenaufbau und -abbau gestört. Ab dem 30. Lebensjahr vermindert sich beim Menschen die Knochenmasse. Sinkt die Knochenmasse unter ein gewisses Niveau, können Knochen schon bei leichten Erschütterungen brechen. „Osteoporose ist eine weitverbreitete Volkskrankheit, ähnlich wie Diabetes. Um dem allmählichen Knochenabbau entgegenzuwirken, sind unabhängig vom Alter viel Bewegung und eine gesunde Ernährung wichtig“, sagt Prof. Dr. Dieter C. Wirtz, DGOU-Präsident und Direktor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Bonn.

Anlässlich des Weltosteoporosetags am 20.10. empfehlen Orthopäden und Unfallchirurgen einen persönlichen Vorsorgeplan für Osteoporose:

  1. Aktivität und Bewegung: Bewegung stärkt den Muskelapparat und schützt vor Knochenbrüchen. Sie fördert zudem den Knochenstoffwechsel und hilft, das für die Knochenbildung wichtige Kalzium in den Knochen abzulagern. Bewegung an der frischen Luft und vor allem bei Sonnenschein hilft, Vitamin D aufzubauen und damit die Knochenfestigkeit zu erhöhen.
  2. Gesunde Ernährung: Einem Kalziummangel lässt sich durch geeignete Ernährung begegnen. Gerade Milchprodukte sind günstig, aber auch Gemüse, Hülsenfrüchte und Nüsse sind besonders kalziumhaltig.
  3. Frühzeitiges Erkennen und Diagnose: Generell sollte bei Frauen ab 70 Jahren und bei Männern ab 80 Jahren eine Knochendichteuntersuchung erfolgen. Bei Erkrankungen wie Rheuma, Diabetes, Herzinsuffizienz empfiehlt sich eine Untersuchung schon ab 60 Jahren.
  4. Haushaltscheck: Das eigene Zuhause sollte mit zunehmendem Alter auf gefährliche Stolperfallen wie Kabel, Teppichkanten oder Türschwellen gecheckt werden. Auch handwerkliche Aktivitäten oder einfache Haushaltstätigkeiten führen regelmäßig zu Knochenbrüchen. Hier sollten ältere Menschen auf Hilfe zurückgreifen, wenn sie sich nicht mehr sicher fühlen. 

Wird eine Osteoporose festgestellt, sollten spezifische Osteoporosemedikamente, die den Knochen wieder aufbauen, in Kombination mit Vitamin D verabreicht werden. „Man kann Osteoporose heute sehr gut behandeln und die Knochendichte wieder erhöhen. Dadurch können Brüche wirkungsvoll vermieden werden. Spätestens nach dem ersten Bruch sollte mit einer Behandlung begonnen werden, um weitere schwerwiegende Brüche, wie zum Beispiel an der Hüfte, zu vermeiden“, sagt Prof. Dr. Ulrich Christoph Liener, stellvertretender Leiter der Sektion Alterstraumatologie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und Ärztlicher Direktor der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Marienhospital Stuttgart.

Bei einem bei älteren Menschen häufig vorkommenden Oberschenkelhalsbruch kommt es darauf an, dass die Behandlung gemeinsam von Unfallchirurgen, Altersmedizinern (Geriatern), Physiotherapeuten sowie Sozial- und Pflegediensten durchgeführt wird. Ein ganzheitlicher therapeutischer Ansatz nach einem Unfall ist wesentlich für den Behandlungserfolg. Denn bei der Behandlung und der Rehabilitation treten gerade im Alter gesundheitliche Besonderheiten auf, die durch spezialisierte Altersmedizinerinnen und Altersmediziner hinsichtlich Therapie fachkundig eingeschätzt werden können. Es geht dann darum, rasch zu operieren, schnell zu mobilisieren, gefährliche Medikamentenkombinationen und ein Delir zu vermeiden.(PM/DGOU)

VIRENSCHUTZ FÄNGT IN DER NASE AN

Kind greift Papa an die Nase
Für Viren, die Atemwegserkrankungen hervorrufen, ist die Nase die wichtigste Eintrittspforte. Foto: djd/Hermes Algovir/Getty Images/Halfpoint

Ein Wirkstoff aus der Rotalge kann Erreger von Atemwegserkrankungen ausbremsen

Für Atemwegserkrankungen sind fast immer Viren die Ursache – vom grippalen Infekt über die echte Grippe bis hin zu Covid-19. Kommen wir mit ihnen in Kontakt, versuchen sie, in die Schleimhautzellen der oberen Atemwege einzudringen. „Die Nase ist die Eintrittspforte – hierüber verschafft sich auch das Virus Sars-CoV-2 den Zugang zum Körper“, erklärt dazu Priv. Doz. Dr. Claudia Lill. Von dort verbreitet es sich weiter. „Studien belegen, dass die Viruslast in der Nase höher ist als im Rachen. Werden die Viren am Eindringen in die Nasenschleimhaut gehindert, könnte Covid-19 theoretisch abgewendet werden, so Frau Dr. Claudia Lill“

Neue Studie mit Krankenhauspersonal

Um die Viren von der Nase fernzuhalten, helfen im ersten Schritt die bekannten Hygienemaßnahmen wie Masken und Abstand halten. Sind bereits Viren in das Riechorgan gelangt, kann ein natürlicher Wirkstoff aus der Rotalge sie ausbremsen: die Carragelose. Sie dringt nicht in die Nasenschleimhaut ein, sondern bildet einen gelartigen Schutzfilm auf ihr. Die Viren verfangen sich darin und können nicht mehr in die Zellen eindringen, um sich dort zu vermehren. In Studien zu Schnupfen und Influenza konnte die Schutzwirkung der Carragelose bereits gezeigt werden. Eine neue Studie an Krankenhauspersonal in Argentinien hat jetzt starke Hinweise dafür geliefert, dass sie auch das Ansteckungsrisiko mit dem Covid-19-Erreger reduzieren kann. Dabei wurden fast 400 Probanden untersucht, die im täglichen direkten Kontakt mit Covid-19-Erkrankten standen. Alle Probanden setzten bei ihrer Arbeit die üblichen Schutzmaßnahmen um. Die Studienteilnehmer in der Verumgruppe verwendeten zusätzlich das Carragelose-Nasenspray Algovir, der Rest ein Placebo. „In der Verumgruppe ist es nur zu einer Ansteckung gekommen. In der Kontrollgruppe gab es fünf davon“, erläutert Dr. Lill.

Möglicher Schutz für ungeimpfte Kinder

Das Rotalgen-Nasenspray enthält keine abschwellenden Wirkstoffe und keine Konservierung, führt nicht zu einem Gewöhnungseffekt und ist auch für Schwangere, Stillende und Kinder ab einem Jahr geeignet. Gerade für Kita- und Schulkinder, die noch nicht geimpft werden können, bietet es deshalb eine interessante Schutzmöglichkeit. Da es die Viren physikalisch von den Schleimhautzellen fernhält, ist es zudem auch beim Schutz vor den mutierten Virus-Varianten eine Option für die „erste Abwehrreihe“. Dafür sollte es präventiv 2- bis 3-mal täglich angewendet werden. Aber auch bei schon bestehender Krankheit kann die Viruslast verringert werden. „Zudem kann die Krankheitsdauer reduziert werden“, ergänzt die Fachärztin.(djd).

MEHR SALZ GEGEN DEN SCHWINDEL

Frau hält sich an Wand wegen Schwindel fest.
Starker Schwindel, Benommenheit und Herzrasen beim Aufstehen sind Symptome der Erkrankung POTS. Foto: djd/Verband der Kali- und Salzindustrie/Getty Images/Hope Connolly

Beim Krankheitsbild POTS sind viel Salz und Wasser die wichtigste Therapie

Eine salzreiche Ernährung wird üblicherweise als ungesund erachtet. Allerdings gibt es auch Erkrankungen, bei denen eine hohe Salzaufnahme gemeinsam mit ausreichendem Trinken eine wichtige Behandlungsmaßnahme darstellt. Zum Beispiel POTS, das posturale orthostatische Tachykardie-Syndrom.

Schwindel und Herzrasen beim Aufstehen

Starker Schwindel, Benommenheit und Herzrasen beim Aufstehen sind Symptome der Erkrankung, die sich oft schon im Jugendalter entwickelt. Charakteristisch ist ein starker Anstieg der Herzfrequenz beim Aufrichten aus der liegenden oder sitzenden Position zum Stehen. Bei Erkrankten kann der Puls um 30 Schläge pro Minute und mehr nach oben springen, wenn sie sich aus der horizontalen Lage aufrichten. Die Beschwerden können so stark sein, dass sich Betroffene wieder hinlegen oder hinsetzen müssen und sogar ihren Alltagsaktivitäten kaum mehr nachkommen können. Die konkreten Krankheitsursachen sind bislang noch unklar und auch hinsichtlich der Therapie gibt es viele offene Fragen. So wurden zwar verschiedenste Arzneimittel erprobt, doch bisher wurde kein einziges Medikament zur Behandlung von POTS zugelassen.

Geringerer Pulsanstieg bei hohem Salzkonsum

Den Betroffenen werden hingegen allgemeine Maßnahmen empfohlen: Sie sollen regelmäßig körperlich aktiv sein und sich keinesfalls schonen, um die weitere Erkrankung nicht noch durch einen Muskelabbau zu fördern. Auch eine Atemtherapie kann offenbar hilfreich sein. Wie eine aktuelle klinische Studie kanadischer Wissenschaftler belegt, die im „Journal of the American College of Cardiology“ veröffentlicht wurde, sind zudem eine hohe Salzzufuhr und ausreichende Flüssigkeitsaufnahme wichtig: Erkrankten wird geraten, rund zehn bis zwölf Gramm Salz pro Tag aufzunehmen und zwei bis drei Liter Wasser täglich zu trinken. Das kann helfen, den Kreislauf zu stabilisieren. Bei den Studienteilnehmerinnen fiel bei einem hohen Salzverzehr der Pulsanstieg während des Aufstehens deutlich geringer aus als in der Studienphase der salzarmen Ernährung. Im Durchschnitt lag der Frequenzanstieg in der Phase salzreicher Kost bei 43 Schlägen pro Minute gegenüber 60 Schlägen in der salzarmen Phase. Zwar war der Pulsanstieg damit immer noch höher als bei gesunden Personen, allerdings durch den Salzkonsum offensichtlich wesentlich abgemildert. „Eine Behandlung mittels einer hohen Salzzufuhr kann somit die POTS-Symptomatik bessern“, so das Fazit der Forscher. (djd).

GESUNDER SCHLAF GEGEN HERZINFARKT UND SCHLAGANFALL?

Portrait Prof. Dr. med. Andreas Stang, MPH/Foto: Universitätsklinikum Essen
Prof. Dr. med. Andreas Stang, MPH/Foto: Universitätsklinikum Essen

Forscher des Uniklinikums Essen untersuchen Schlafcharakteristiken auf ihr Potenzial für Herz- oder Hirninfarkte hin.

In Deutschland werden pro Jahr rund 212.000 Herzinfarkte vollstationär behandelt, über 44.000 Menschen versterben am Herzinfarkt. Einen Schlaganfall erleiden pro Jahr ca. 270.000 Menschen. Starke körperliche Belastungen, Stress, Ärger oder Drogenkonsum können akute Auslöser sein. Doch auch der Schlaf steht im Verdacht, einen Infarkt auslösen zu können. Denn Infarkte treten gehäuft in den Morgenstunden und nachmittags auf. Anlass für das Projektteam um Prof. Dr. med. Andreas Stang, MPH, Leiter des Instituts für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (IMIBE) am Universitätsklinikum Essen, den Schlaf von Patienten, die erstmals einen Herz- oder Hirninfarkt erlitten haben, im Rahmen der sogenannten ACROSSS-Studie (Acute Coronary Syndrome, Stroke and Sleep) zu untersuchen. Das mit knapp 70.000 Euro geförderte Forschungsvorhaben der Deutschen Herzstiftung im Rahmen der ACROSSS-Studie trägt den Titel „Zusammenhang zwischen Schlafcharakteristiken und dem Auftreten von Herzinfarkten“.

„Es gibt Anhaltspunkte, dass bestimmte Schlafcharakteristiken das Risiko, einen Herz- oder Hirninfarkt zu erleiden, beeinflussen“, erklärt Stang. „Diese möglichen Risiken sind jedoch bisher zu wenig erforscht.“ Die Relevanz der Schlafgesundheit für die Entstehung kardiovaskulärer Erkrankungen hat längst auch die Herzstiftung erkannt: „Zur Bekämpfung lebensgefährlicher Ereignisse wie Herzinfarkt und Schlaganfall ist die Erforschung bisher unterschätzter möglicher Risikofaktoren wie etwa Besonderheiten des Schlafverhaltens enorm wichtig. Ergebnisse der ACROSSS-Studie könnten hierbei einen bedeutenden Beitrag zur Infarkt-Verhütung leisten“, wie der Herzspezialist Prof. Dr. med. Thomas Voigtländer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung, betont. Infos zum Forschungsprojekt bietet die Herzstiftung unter www.herzstiftung.de/forschung/herz-und-schlaf und über den Zusammenhang zwischen Herz und Schlaf unter www.herzstiftung.de/schlafstoerungen-belasten-herz

Die Forscher erfragen Schlafgewohnheiten: Lang-, Früh- oder Mittagsschläfer?

Knapp 700 Patienten aus namhaften Kliniken in Essen befragt das Forscherteam bis zum Sommer 2022 in der ACROSSS-Studie zu ihren Schlaf- und Lebensgewohnheiten. Die Forscher ermitteln unter anderem, ob die Teilnehmer eher Langschläfer sind oder nicht, ob sie regelmäßig schlafen, Frühaufsteher sind und/oder sich mittags hinlegen. „Man weiß zum Beispiel, dass sich durch den ansteigenden Blutdruck beim morgendlichen Aufwachen bei Menschen, deren Gefäße bereits angegriffen sind, Blutgerinnsel lösen und damit einen Herz- oder Hirninfarkt zur Folge haben können“, sagt Dr. Anna-Therese Lehnich, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am IMIBE. Ein weiterer bekannter Risikofaktor für einen Herz- und Hirninfarkt ist eine Schlafapnoe, eine Erkrankung, bei der es zu Atemaussetzern im Schlaf kommt und die zu Sauerstoffmangel im Blut führen kann. Das Essener Wissenschaftsteam will nun herausfinden, ob ein bestimmtes Schlafverhalten ebenfalls mit einem Herz- oder Hirninfarkt einhergehen kann und ob es wiederum Schlafcharakteristiken gibt, die einem Herz- oder Hirninfarkt sogar vorbeugen können. Beispielsweise ist die Rolle des Mittagsschlafes bisher zu wenig beforscht. In Abhängigkeit von Regelmäßigkeit und Länge wurden bisher sowohl günstige als auch ungünstige Effekte beobachtet. Die ACROSSS-Studienergebnisse sollen zu einer weiteren Klärung beitragen.

Erkenntnisse können Herz-Kreislauf-Patienten helfen

Nach drei und 12 Monaten werden die Studienteilnehmer erneut befragt. Bei diesen Follow-up-Untersuchungen wollen die Forscher herausbekommen, wie sich der Schlaf bei ihnen entwickelt hat. „Ein Infarkt ist ein einschneidendes Ereignis und psychisch sehr belastend“, betont Dr. Lehnich. „Viele Betroffene leiden an Erschöpfung, Ängsten, Depressionen oder Schlafstörungen. Wir wollen herausfinden, ob es bei den Patienten zu auffälligen Veränderungen im Schlafverhalten gekommen ist“. Auf Basis dieser Erkenntnisse könnten Herz-Kreislaufpatienten künftig ihren Schlaf gezielt mit speziellen Maßnahmen verbessern. Das könnte dazu beitragen, einen Infarkt zu verhindern sowie auch eine Genesung positiv zu beeinflussen.                                   

Sorgen Sie für einen erholsamen Schlaf

  • Rauchen Sie nicht und trinken Sie weder Kaffee noch Alkohol vor dem Schlafengehen
  • Treiben Sie keinen Sport am späteren Abend; gehen Sie stattdessen spazieren
  • Gehen Sie nur schlafen, wenn sie wirklich müde sind
  • Tauschen Sie Fernsehen oder Handy vor dem Schlafen gegen entspannende Schlafrituale
  • Meiden Sie Schlaftabletten
  • Stehen Sie jeden Tag zur selben Zeit auf
  • Trennen Sie sich in Ihrem Bett vom Alltag. Essen oder Arbeit sind hier fehl am Platz

Service-Tipp: Infos über den Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und Herzleiden bietet die Deutsche Herzstiftung kostenfrei unter www.herzstiftung.de/schlafstoerungen-belasten-herz

„fit4future“-FERIENCAMP

fit4future – Dr. Eckart von Hirschhausen ©Brauer Photos

Auf digitaler Weltreise mit Dr. Eckart von Hirschhausen

Bewegung, ausgewogene Ernährung, Freizeit und entspannte Familienmomente sind im vergangenen Jahr oft zu kurz gekommen. Deshalb bietet „fit4future“, die gemeinsame Präventionsinitiative von Cleven-Stiftung und DAK-Gesundheit, mit dem „fit4future“-Feriencamp auch in diesem Jahr ein kostenfreies Ferien-Veranstaltungsprogramm für Schulkinder und ihre Eltern vom 2. bis zum 6. August an. Das Ziel: Mit Spaß einen gesunden Lebensstil für sich zu entdecken, neueste Bewegungstrends auszuprobieren und sich Anregungen für einen aktiven und gesunden Familienalltag zu holen. Das einwöchige digitale Eventprogramm steht unter dem Motto „Click & be fit – mit ‚fit4future‘ auf Weltreise“. Mit dabei ist Botschafter Dr. Eckart von Hirschhausen, der jeden Tag einen humorvollen Glückstipp für die Reisenden im Gepäck hat.

Wie auch im vergangenen Jahr kommt das „fit4future“-Feriencamp mit einem Klick direkt nach Hause und nimmt die ganze Familie mit auf eine virtuelle Reise zu fünf Kontinenten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können Trendsportarten von Asien bis Südamerika entdecken – von der brasilianischen Kampfkunst Capoeira über Tanz, hochintensivem Intervalltraining (HIIT-Workout) bis Qigong. Dazu gibt es Inspiration zur Freizeitgestaltung, kreative Rezeptideen, spannende Tipps zum Selbermachen, Life-Hacks und Einblicke in trendige Ernährungs- und Sportthemen. Alle Aktivitäten werden von Sport- und Gesundheitsexperten präsentiert und stehen als Mix aus Live- und On Demand-Angeboten sowie Downloads zur Verfügung.

Kind auf Waackelbratt

Kind auf Wackelbrett zur spielerischen Körperstabilisierung

© Planero

Fit und gesund durch den Sommer
„Mit ‚fit4future‘ begleiten wir Kinder und Jugendliche im Setting Schule und fördern ihre Gesundheit. Die Corona-Pandemie hat jedoch gezeigt, dass Bewegung, ausgewogene Ernährung und Entspannung im Familienalltag wichtig und ebenso notwendig sind. Deshalb haben wir auch in diesem Jahr mit dem Feriencamp ein Programm speziell für Familien ins Leben gerufen“, erklärt Dr. Hans-Dieter Cleven, Gründer der Cleven-Stiftung. „Und da eine gesunde Kinderzukunft auch von einer intakten Umwelt abhängt, pflanzen wir für jede Teilnehmerfamilie einen Baum im ‚fit4future‘-Wald in Bad Griesbach.“ Thomas Bodmer, Mitglied des Vorstands der DAK-Gesundheit, ergänzt: „Da viele Familien auch in diesem Jahr noch nicht ins Ausland in den Urlaub fahren werden, können sie mit ‚fit4future‘ nun virtuell die Erde entdecken und gleichzeitig etwas für ihre Gesundheit tun.“

Dr. Eckart von Hirschhausen, Arzt, Wissenschaftsjournalist und Gründer der Stiftung Gesunde Erde Gesunde Menschen, ist zum zweiten Mal Botschafter des Feriencamps und setzt auch diesmal auf unterhaltsame und spielerische Wissensvermittlung. Er begleitet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer täglich mit einer Video-Botschaft: „Ich freue mich sehr darauf, im Feriencamp gemeinsam mit vielen Familien digital zu verreisen und die besten Glücksrezepte aus aller Welt zu entdecken. Seien Sie gespannt!“

Anmeldung: Mit fit4future auf digitale Weltreise gehen
Das digitale Programm kann überall genutzt werden – ob im Urlaub daheim oder am Ferienort. Die Inhalte werden auf der fit4future-Website präsentiert, täglich von 9.00 bis 17.30 Uhr. Einzelne Angebote sind auf Kinder und Jugendliche abgestimmt, andere sind für die ganze Familie oder ausschließlich für die Eltern gedacht.

Eltern mit ihren Kindern und volljährige Jugendliche können sich ab sofort und auch während der laufenden „fit4future“-Feriencamp-Woche (2. bis 6. August 2021) anmelden. Für die Teilnahme wird nur ein Endgerät mit Internetzugang benötigt. Weitere Details und die Anmeldung finden Interessierte hier: kids.fit-4-future.de/feriencamp-anmeldung

SO RIECHT MAN DUFTE

Frau liegt am Fussende und hält sich die Nase zu
Starker Körpergeruch kann das Zusammenleben empfindlich stören. Foto: djd/www.homedica.de/Getty Images/Prostock-Studio

Müffeln, nein danke: Unangenehmen Körpergerüchen lässt sich gut vorbeugen

Ob man jemanden „dufte“ findet oder „nicht riechen kann“, entscheidet oft tatsächlich die Nase. Denn jeder Mensch hat seinen ureigenen, genetisch bestimmten Körpergeruch, an dem schon Neugeborene ihre Mutter erkennen und der auch bei der Partnersuche wichtig ist. So weit, so natürlich. Doch wenn etwa durch starkes Schwitzen, bestimmte Lebensmittel wie Knoblauch, Inkontinenzprobleme, Stress, Angst oder Krankheit allzu intensive Gerüche ausgedünstet werden, empfinden das die meisten Menschen als sehr unangenehm. Dabei lässt sich mit ein paar Tipps der eigene Duft in angenehmem Rahmen halten.

An schlechten Gerüchen sind Bakterien schuld

Grundsätzlich sind natürlich eine gute Körperhygiene und das regelmäßige Wechseln der Kleidung wichtig. Denn der Körpergeruch entsteht nicht direkt durch den Schweiß oder andere Substanzen, sondern durch Bakterien, die sich davon ernähren und dabei müffelnde Gase freisetzen. Frisch gewaschene Haut und Kleidung kann also kaum riechen. Wichtig bei Hitze: Nie kalt duschen, da dies das Schwitzen stark ankurbelt. Lauwarmes Wasser kühlt besser und nachhaltiger. Reicht morgendliches Duschen nicht aus, um frisch durch den Tag zu kommen, kann dem erneuten Entstehen von Körpergeruch beispielsweise durch mikrobiologische Bodylotion oder mikrobiologisches Bodyspray von Homedica Naturkosmetik vorgebeugt werden. Neben pflegenden und beruhigenden Inhaltsstoffen wie Sanddornöl oder Dexpanthenol enthalten sie spezielle Mikroorganismen, die biologische Substanzen auf der Haut vollständig zersetzen, ohne dabei Gerüche zu verursachen. Infos dazu gibt es auch unter www.homedica.de. Bei regelmäßiger Anwendung kann eine Depotwirkung eintreten, die bis zu 14 Stunden für eine Geruchsneutralisierung sorgt.

Vorsicht mit Rauch, Fisch und Parfüm

Zusätzlich zum eigenen Körpergeruch können auch durch externe Faktoren olfaktorische Belästigungen entstehen. So lässt kalter Zigarettenrauch, der in Kleidung und Haaren hängt, viele zurückschrecken. Wer das Rauchen einstellt, den mögen deshalb schnell mehr Menschen gut riechen. Bei der Arbeit mit stark riechenden Produkten, etwa Fisch, kann das Tragen von Handschuhen dafür sorgen, dass der Geruch sich nicht in der Haut festsetzt. Und nicht zuletzt sollten Deos und Parfüms immer nur sparsam eingesetzt werden. Denn der eigene Lieblingsduft muss nicht jedem gefallen.(djd).

NEUER PODCAST „RAUS AUS DER DEPRESSION“

Mit Entertainer Harald Schmidt und Experte
Prof. Ulrich Hegerl
NDR-Info-Podcast ab heute in der

ARD-Audiothek und auf NDR.de/rausausderdepression

© Deutsche Depressions Hilfe

Hamburg/ Leipzig, 29.6.2021 – Woran erkenne ich, dass ich an einer Depression leide? Welche Therapien helfen? Welche Auswirkungen hat die Erkrankung auf Familie und Partner? Über Depressionen reden hilft, die Krankheit besser zu verstehen – mit Betroffenen, Angehörigen, und vor allem mit Experten, wie in dem neuen Wissenschafts-Podcast „Raus aus der Depression“ von NDR Info.
Entertainer Harald Schmidt, seit über zehn Jahren Schirmherr der Stiftung Deutschen Depressionshilfe, ist Gastgeber des Podcast. Er spricht mit Betroffenen und fragt, wie es Ihnen geht und wie sie gelernt haben mit einer Depression zu leben. In Kooperation mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe wird in jeder Folge ein anderer Aspekt der Erkrankung behandelt. Über Ursachen, Auslöser und Behandlungen klärt Ulrich Hegerl auf, er ist Vorsitzender der Deutschen Depressionshilfe und hat die Senckenberg-Professur an der Psychiatrie der Universität Frankfurt inne.

Harald Schmidt: „Als Schirmherr der Deutsche Depressionshilfe war es mir ein großes Bedürfnis und auch Vergnügen, die Moderation des Podcasts zu übernehmen – und dank der Profis vom NDR geht das bequem von meiner Couch aus. Beeindruckt hat mich die große Offenheit meiner Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner, die einen, trotz der Krankheit, optimistisch entlassen. Mir wurde jetzt noch einmal sehr deutlich, wie wichtig es ist, das Umfeld der Erkrankten zu unterstützen. Ohne Hilfe von außen scheint mir das nur sehr schwer zu schaffen. Im besten Fall bietet der Podcast eine erste Orientierung für Betroffene und auch neue Anstöße, wie Hilfe möglich ist.“

Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Vorsitzender der Deutschen Depressionshilfe/ Senckenberg-Professur an der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der Goethe-Universität Frankfurt: „Depressionen sind eigenständige, schwere Erkrankungen und mehr als eine Reaktion auf schwierige Lebensumstände. Jeder fünfte Bundesbürger erkrankt ein Mal im Leben an einer Depression. Im Podcast wollen wir wissenschaftlich fundierte Information über die Erkrankung und ihre Behandlung geben. So können wir erreichen, dass die guten Behandlungsmöglichkeiten besser als bisher genutzt werden und so viel unnötiges Leid für Betroffene und deren Angehörige vermieden wird.“

Christiane Uebing, Aktuell-Chefin von NDR Info: „Der NDR Info Podcast ‚Das Coronavirus-Update‘ mit mehr als 100 Millionen Abrufen hat uns gezeigt, dass das Bedürfnis nach wissenschaftlich fundierter Information sehr groß ist. An das Feedback unserer Hörerinnen und Hörer wollen wir anknüpfen und mit renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auch künftig große gesellschaftliche Themen vertiefen. Ein Podcast ist hierfür das perfekte Medium. Professor Ulrich Hegerl setzt sich seit mehr als 30 Jahren für die Erforschung und Aufklärung von Depression ein – wir freuen uns, dass wir ihn gemeinsam mit Harald Schmidt für dieses Projekt gewinnen konnten.“

Die erste Podcast-Folge am Dienstag, 29. Juni 2021, beschäftigt sich mit den Fragen, was Depression überhaupt ist und wie sich eine depressive Erkrankung von Stress, Burnout, Trauer oder schlecht drauf sein unterscheidet. Als Gesprächspartner begrüßt Harald Schmidt Podcaster Lars Tönsfeuerborn, dessen Mutter sich aufgrund einer Depression vor 18 Jahren das Leben nahm. Er selbst war 2013 erkrankt.
In den weiteren Podcast-Folgen kommen Harald Schmidt und Prof. Dr. Ulrich Hegerl ins Gespräch mit Autor, Coach und Unternehmensberater Walter Kohl, Journalist Benjamin Maack, Musikjournalistin und DJ Miriam Davoudvandi, Lyrikerin und Singer-Songwriterin Clara Louise sowie Moderatorin, Autorin und Influencerin Victoria Müller und Schriftstellerin Jasmin Schreiber. Und auch die Fragen der Hörerinnen und Hörer werden in jeder Podcast-Folge beantwortet.

Der Podcast ist ab sofort abrufbar unter www.ndr.de/rausausderdepression, in der ARD Audiothek und überall, wo es Podcasts gibt.

AUF DEN DARM ACHTEN

Junge Frau sitzt auf Toilette
Träger Darm: Nicht nur ältere Menschen sind von Verstopfung betroffen Foto: djd/Sanofi/Dulcolax/iStock/Prostock-Studio

Mythen-Check: Was bei Verstopfung hilfreich ist und was nicht

Stillstand auf dem stillen Örtchen? Rund 15 Prozent der Deutschen leiden mindestens einmal im Jahr daran. Dennoch ranken sich immer noch so einige Mythen und Halbwahrheiten um den trägen Darm. Das beginnt schon damit, wann genau man eigentlich von einer „Verstopfung“ spricht. Bei vielen gilt die Annahme, dass dies bei weniger als dreimal die Woche Stuhlgang der Fall ist. Tatsächlich ist nicht allein die Häufigkeit des Stuhlgangs entscheidend. Prof. Peter Layer, Ärztlicher Direktor am Israelitischen Krankenhaus Hamburg, erklärt: „Um zu beurteilen, ob eine Verstopfung vorliegt, sollte man unbedingt subjektive Empfindungen der Betroffenen berücksichtigen. Denn auch ein mühsamer, harter Stuhlgang oder die Notwendigkeit stark zu pressen sind deutliche Anzeichen einer Verstopfung.“

Nicht nur Ältere sind betroffen

Ebenso wenig stimmt der verbreitete Mythos, dass nur Ältere von dem Problem betroffen sind. Auch junge Menschen können unter einem trägen Darm leiden, wie aktuelle Ergebnisse der Darmtrend-Umfrage 2021 im Auftrag von Sanofi bestätigen. Es sind vor allem die 18- bis 39-Jährigen, die in den letzten 12 Monaten – und damit im Vergleich zu vor der Pandemie – eine Verschlechterung ihrer Verdauung wahrnahmen. Bleiben noch die Mythen zur Behandlung der Beschwerden. Hier wird oft zu ballaststoffreicher Ernährung geraten. Und wirklich kann dies bei einer Neigung zu Verstopfung vorbeugend wirken. Ist diese aber schon eingetreten, sind eher effektive Wirkstoffe wie Bisacodyl, Natriumpicosulfat und Macrogol gefragt. Sie sind etwa zu finden in der Produktpalette von Dulcolax beziehungsweise in DulcoSoft und können je nach individueller Situation schnell oder nach mehreren Stunden für Befreiung sorgen – zum Beispiel als kurzfristige Lösung des Problems oder planbar über Nacht. So lässt sich wissenschaftlichen Studien zufolge nachweislich die Lebensqualität der Betroffenen steigern. Zudem sind alle drei Wirkstoffe gut verträglich.

Die Auswirkungen der Pandemie

Bemerkenswert ist auf jeden Fall, dass die Corona-Zeit offenbar Auswirkungen auf den Darm hat, was wohl am veränderten Lebensstil liegt: mehr Sitzen, weniger Bewegung und mehr Stress etwa durch Homeoffice und Kinderbetreuung zu Hause. So bestätigten in der Darmtrend-Umfrage 46 Prozent der 30- bis 39-Jährigen, sich weniger zu bewegen und deshalb öfter das Gefühl zu haben, verstopft zu sein. Darum sollten Betroffene hier gezielt aktiv werden. Tipps gibt es auch unter www.dulcolax.de. Ein täglicher Spaziergang, Entspannungstechniken und genügend bewusste Erholungspausen beispielsweise können vorbeugend wirken.(djd).

Senioin mit Kurzhantel

BEWEGUNG IST DIE BESTE MEDIZIN

Senioin mit Kurzhantel
Mit Kraftsport lassen sich Muskeln gezielt aufbauen. Auch für Senioren ist er gut geeignet. Foto: djd/Hermes Arzneimittel/Image Source

Muskeln schützen Rücken und Gelenke vor Schmerzen und halten länger gesund

Fitte und kräftige Muskeln dienen auch im höheren Alter als beste Stütze. Sie tragen das Körpergewicht, halten den Körper gerade, stützen den gesamten Bewegungsapparat und schützen so die Gelenke vor Verschleiß und den Rücken vor Schmerzen. Wer für gut trainierte Muskeln sorgt, fühlt sich also nicht nur besser, sondern kann auch viel mehr erreichen. Es ist deshalb wichtig, im Alltag in Bewegung zu bleiben. So bringt es bereits viel, Einkäufe statt mit dem Auto lieber zu Fuß oder mit dem Rad zu erledigen, statt des Aufzugs die Treppe zu nehmen oder regelmäßig im Garten oder beim Heimwerken aktiv zu werden.

Kraftsport tut auch Senioren gut

Noch besser gelingt Muskelaufbau und -kräftigung mit Sport. Kraftsport im Fitnessstudio ist besonders effektiv und heute längst nicht mehr nur etwas für junge Leute. Immer mehr Ältere entdecken die Vorteile von wetterunabhängigem Training an modernen Geräten, bei dem Problemstellen gezielt angegangen werden können. Dabei vermeidet man unter fachkundiger Anleitung Fehlbelastungen, und es zeigen sich schnell Erfolge. Wer lieber joggt oder Tennis spielt, tut ebenfalls viel für seine Gesundheit. Denn wichtiger als die Art und Weise der Bewegung ist es, überhaupt in Schwung zu kommen. Damit die Muskeln genug Energie haben und nicht verkrampfen, ist außerdem eine gute Magnesiumversorgung wichtig. Reich an dem Muskelmineral sind etwa Brokkoli, Vollkornbrot, Hülsenfrüchte, Kartoffeln und Nüsse. Eine Extraportion kann Biolectra Magnesium aus der Apotheke liefern – mehr dazu auch unter www.biolectra-magnesium.de. Es ist in zahlreichen Dosierungen und Darreichungsformen erhältlich und unterstützt die normale Muskelfunktion.

Muskeln als körpereigene Apotheke

Aktive Muskeln werden aber nicht nur stärker und stützen besser: Die Muskulatur, die zusammengenommen zu einem der größten stoffwechselaktiven Organe des Körpers zählt, wirkt zusätzlich wie eine körpereigene Apotheke. Bei Bewegung schütten die Muskeln wichtige Botenstoffe aus, die sogenannten Myokine, die im ganzen Körper positive gesundheitliche Wirkungen entfalten. So können diese Entzündungsprozesse hemmen, den Abbau von ungesundem Bauchfett unterstützen und Diabetes Typ 2, Demenz, Herzinfarkt, Krebs und Osteoporose vorbeugen. Bewegung ist also tatsächlich in vieler Hinsicht die beste Medizin.(djd).

NERVENSCHÄDEN ALS GEFÄHRLICHE DIABETES-FOLGE

Junge Frau beim stretchen im Park
Ein bewegter Lebensstil kann dabei helfen, Nervenschäden in den Füßen als Folge von Diabetes auszubremsen. Foto: djd/Wörwag Pharma/Colourbox/Monkey Business Images

Betroffene können laut Experten die Erkrankung positiv beeinflussen

Es beginnt oft mit einem scheinbar harmlosen Kribbeln oder Brennen der Füße. Manchmal fühlen sich diese auch taub an. Das können Warnsignale für Schäden an den langen Nervenfasern sein, die in die Füße führen – diese Nervenschäden werden auch Polyneuropathien genannt. Mehr als jeder dritte Diabetiker ist laut dem Deutschen Gesundheitsbericht Diabetes 2021 davon betroffen. Anlässlich des Deutschen Diabetes Kongresses 2021 wiesen Experten darauf hin, wie wichtig es ist, die Warnsignale der Füße ernst zu nehmen und Polyneuropathien frühzeitig zu behandeln. Aktuelle Daten und Fakten zeigen, dass der Vorgang der Nervenschädigung komplex ist und von vielen Faktoren bestimmt wird. Bei der Therapie ist der Arzt auf die Mithilfe der Patienten angewiesen, um erfolgreich behandeln zu können. Das motivierende Fazit der Diabetes-Spezialisten lautet: Betroffene können mit einfachen Maßnahmen viel für Nerven und Füße tun.

Gesunder Lebensstil, Vitamin B1-Mangel ausgleichen

Dazu zählt ein Lebensstil, der von gesunder Ernährung und Bewegung geprägt wird. Auf diese Weise wird der erhöhte Blutzucker reduziert und man geht aktiv gegen weitere Risikofaktoren für Nervenschäden wie Bluthochdruck, Übergewicht und Fettstoffwechselstörungen vor. Eine wichtige Maßnahme gegen Polyneuropathien ist außerdem der Ausgleich eines Vitamin-B1-Mangels. Dieser entwickelt sich häufig bei Diabetikern, weil das essenzielle Nervenvitamin vermehrt über die Nieren ausgeschieden wird. Das Defizit kann wirksam über eine Vitamin-B1-Vorstufe, das Benfotiamin, ausgeglichen werden. Es ist etwa in milgamma protekt enthalten, das rezeptfrei in der Apotheke erhältlich ist. Dieses Provitamin kann einen nervenschädigenden Vitamin-B1-Mangel ausgleichen und dadurch auch das Kribbeln und die Schmerzen in den Füßen lindern, wenn es über längere Zeit eingenommen wird. Außerdem sollten die Nerven nicht noch zusätzlich durch Nikotin und Alkohol belastet werden.

Die Füße beobachten und kontrollieren lassen

Um Nervenschäden rechtzeitig zu erkennen, ist es wichtig, dass Menschen mit Diabetes ihre Füße kontrollieren und sie regelmäßig von einem Arzt untersuchen lassen. Viele Tipps dazu, wie die Füße bei diabetischer Neuropathie geschützt werden können, finden sich auf der Homepage www.hoerensieaufihrefuesse.de der Nationalen Aufklärungsinitiative „Diabetes! Hören Sie auf Ihre Füße?“. Wenn eine Nervenschädigung unbehandelt voranschreitet, können Schmerzen und Missempfindungen in den Füßen immer weiter zunehmen. Weil die Füße auch vielfach gefühllos werden, können zudem schmerzlose Wunden entstehen, die im schlimmsten Fall Amputationen nach sich ziehen. (djd).

SCHNARCHEN ODER MEHR?

Oft erkennt es die Frau zuerst, wenn beim Schnarchen des Partners etwas nicht stimmt. Foto: djd/Inspire/Getty Images/EmirMemedovski

Obstruktive Schlafapnoe: Unterschätzte Volkskrankheit mit gravierenden Folgen

Viele Paare kennen das. Kaum hat man sich hingelegt, geht es oft schon los: Ein erstes Schnaufen, Röcheln oder Schnorcheln kommt von der anderen Bettseite, das sich schlimmstenfalls zu einem geradezu ohrenbetäubenden Lärm steigert. Die Nachtruhe ist dahin. Wenn der Partner schnarcht, bleibt der eigene Schlaf auf der Strecke. Hört man aber neben der nächtlichen Sägerei zusätzlich noch deutliche Atemaussetzer, ist vor allem auch Anlass zur Sorge gegeben. Denn lautes Schnarchen und Tagesmüdigkeit können Hinweise auf eine Obstruktive Schlafapnoe (OSA) sein.

Atemwege verschließen sich

Die Erkrankung betrifft schätzungsweise rund 20 Millionen Menschen in Deutschland und ist doch kaum bekannt. Hierbei verschließen sich die oberen Atemwege, weil der Zungenmuskel und die benachbarten Bereiche erschlaffen. Der Atem setzt aus und der Sauerstoffgehalt im Blut sinkt und löst immer wieder kurze Weckreaktionen aus, die zu einem nicht erholsamen Schlaf führen. Das kann gravierende Folgen haben. So kämpfen Betroffene mit Tagesmüdigkeit, Kopfschmerzen, Gereiztheit oder Potenzproblemen. „Eine obstruktive Schlafapnoe kann außerdem Langzeitfolgen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Bluthochdruck, Typ-2-Diabetes und Depressionen nach sich ziehen“, erklärt Prof. Dr. Heiser vom Klinikum rechts der Isar in München. Standardtherapie ist die Behandlung mit einer sogenannten CPAP-Maske, welche die Atemwege durch leichten Überdruck offenhält. „Viele Patienten klagen jedoch über Nebenwirkungen wie Mundtrockenheit, eine gereizte oder verstopfte Nase sowie Druckstellen. Dann kann als Alternativmethode ein Zungenschrittmacher eingesetzt werden“, so der Mediziner. Der Inspire Zungenschrittmacher etwa funktioniert auf Knopfdruck und arbeitet im Einklang mit dem natürlichen Atemrhythmus, der während des Schlafs kontinuierlich gemessen wird.

Wieder erholt aufwachen

Durch eine milde Stimulation werden die Atemwege offengehalten und der Schlaf in seiner Qualität unterstützt. Dies geschieht so sanft, dass es die Betroffenen nachts nicht stört und sie morgens erholt aufwachen. Unter www.therapie-auf-knopfdruck.de oder der kostenlosen Hotline 0800-0009-7890 gibt es mehr Informationen zu der Therapie. Die Kosten übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen, wenn eine mittlere bis schwere obstruktive Schlafapnoe vorliegt, kein starkes Übergewicht besteht und die CPAP-Maske nicht ausreichend wirkt. (djd).

DAS NEUE E-REZEPT KOMMT

Apothekerin scannt E-Rezept
Blick in die Zukunft: Das E-Rezept soll in Kürze Realität werden – vielleicht auch wieder ohne Maske. Foto: djd/Linda/Getty Images/MuratDenizPhotoImage

Was Patienten darüber jetzt wissen sollten

(djd). Die Digitalisierung hat in vielen Bereichen längst ihren Siegeszug angetreten – sei es etwa bei Flug- und Bahntickets, Hotelbuchungen, im Schulunterricht oder bei Online-Konferenzen. Nun soll es zeitnah auch mit den Rezepten der gesetzlichen Krankenkassen losgehen. Aber was genau ist ein E-Rezept überhaupt? „Was wir bisher nur als Papier kennen, wird es demnächst in digitaler Form geben“, erklärt Linda Apotheker Dirk Vongehr aus Köln. Statt den typischen rosa Zettel zu überreichen, schickt das Praxisteam dem Patienten das elektronische Rezept zunächst auf die dafür erforderliche Gematik-App. Von dort aus kann es per SMS oder E-Mail auf das Smartphone weitergeleitet werden, um es in der Apotheke einzulösen.

Wie es funktioniert

Dazu hält man den Code vom Handy einfach an den Kassenscanner, muss das Ganze einmal bestätigen und die Daten werden direkt an die Apothekensoftware übermittelt. Sie zeigt dem Apotheker sofort die entsprechende Verordnung des Arztes auf dem Computerbildschirm an. „Das ist leicht zu handhaben und nicht so fehleranfällig wie das Papierrezept“, betont der Experte. Unklare und unvollständige Verschreibungen gehören der Vergangenheit an. „Auf dem Rezept befinden sich alle relevanten Daten – vom Patientennamen über Versicherung bis zum Medikamentennamen, damit man auch eine Woche später noch weiß, was verschrieben wurde“, so der Apotheker. Die Sicherheit ist immer gewährleistet, da alle Informationen verschlüsselt sind. Das E-Rezept bringt sowohl für die Apotheker als auch für die Patienten Vorteile. Die Abwicklung vor Ort geht schneller, der Kunde muss nicht mehr zusehen, wie der Apotheker stundenlang im Rechner sucht. So bleibt uns mehr Zeit für eine qualifizierte Beratung“, meint Vongehr. Denn darauf wird in guten Apotheken Wert gelegt. Unter www.linda.de findet man eine Apotheke in Wohnortnähe sowie weitere Infos rund um das E-Rezept.

Gleich abholen oder nach Hause bestellen

Ein weiteres Plus: Patienten können über eine App schon direkt nach Erhalt des Rezepts abfragen, ob das benötigte Medikament in ihrer Apotheke vorrätig ist, es gegebenenfalls bestellen und auf Nachfrage sogar persönlich nach Hause liefern lassen. So bleiben der zwischenmenschliche Kontakt und der fachkundige Rat erhalten. Doch selbst wer kein Smartphone hat, braucht sich keine Sorgen zu machen. In diesem Fall druckt das Team in der Arztpraxis den QR-Code des E-Rezepts aus. Dieser Ausdruck funktioniert dann in der Apotheke wie das alte Papierrezept.

MASSVOLL GENIESSEN

Hetero Pärchen prostet sich zu.
Ein feiner Aperitif läutet einen genussvollen Abend ein. Foto: djd/BSI/Corbis

Vertragen Männer tatsächlich mehr Alkohol als Frauen?

Den Partner oder die Partnerin mit einem selbst gekochten Menü überraschen und den Abend stilvoll mit einem Aperitif einläuten. Urlaubsstimmung auf der heimischen Terrasse mit einem fruchtigen Cocktail zelebrieren. Mit der besten Freundin auf die lange gemeinsame Zeit anstoßen. Genuss hat viele Facetten, exquisite Speisen und ausgewählte Getränke sorgen für Highlights auch im Alltag. Dabei kommt es vor allem auf die Qualität an und nicht auf die Menge. Doch wie viel Alkohol ist erlaubt und stimmt es, dass Männer mehr „vertragen“ als Frauen?

Empfohlene Grenzwerte für sie und ihn

Wenn es um den Genuss alkoholischer Getränke geht, sprechen Mediziner klare Empfehlungen aus. Als risikoarm gilt demnach eine Menge von täglich nicht mehr 20 Gramm reinen Alkohols bei Frauen und 30 Gramm bei Männern. Dieser Wert ist entsprechend auf die Getränke umzurechnen. Eine selbst gemixte Margarita zum Beispiel enthält etwa zwölf Gramm reinen Alkohol, das ist so viel wie bei 0,2 Litern Weißwein. Die unterschiedlichen Grenzwerte der beiden Geschlechter erklären sich allein durch biologische Gründe. Die weibliche Leber ist kleiner und baut Alkohol langsamer ab als bei Männern. Zudem enthält der Körper von Frauen weniger Wasseranteile, in denen sich der Alkohol lösen kann, daher ist die Blutalkoholkonzentration bei gleicher getrunkener Menge höher. Zudem ist „sie“ im Bevölkerungsdurchschnitt kleiner und leichter als „er“ und erreicht somit schneller einen höheren Promillewert im Blut. Mehr Hintergründe dazu und Tipps für einen bewussten Umgang mit dem Genussmittel Alkohol gibt es etwa unter www.massvoll-geniessen.de. Praktisch ist hier unter anderem der Onlinerechner, mit dem sich einfach der Alkoholgehalt verschiedener Getränke ermitteln lässt.

Mit dem Aperitif ein feines Menü einläuten

Wer also einen stilvollen Dinnerabend zu Hause oder im Restaurant plant, sollte bei Aperitif, dem Wein zum Essen und einem möglichen Digestif als Abschluss die Gesamtmenge an Alkohol im Blick behalten. Bitter-Getränke, Gin-Cocktails und Wermut zum Auftakt des Menüs sind echte Klassiker, die wieder an Beliebtheit gewinnen. Die enthaltenen Bitterstoffe regen den Appetit an und machen Lust auf die folgenden kulinarischen Highlights. „Deshalb sollte man den Aperitif bewusst und in Maßen genießen. Er enthält eher weniger Alkohol und sollte zum Start der Menüfolge nicht zu süß sein“, empfiehlt Angelika Wiesgen-Pick, Geschäftsführerin des Bundesverbandes der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e.V. (BSI). Unter www.rgz24.de/aperitif gibt es viele weitere Tipps und Hintergründe rund um die feine Trinkkultur.