Sauer schützt die Leber – neue Erkenntnisse

Limonen hängen an einem Ast
Foto Rajesh Balouria . Pixabay

Säurehaltige Reize, wie sie durch saure Lebensmittel ausgelöst werden, können vor leberschädigenden Entzündungen schützen. Das zeigt eine im Journal of Hepatology veröffentlichte Studie: Bei Leberverletzungen aktiviert das Nervensystem bestimmte Signalwege und setzt den Botenstoff TAFA2 frei, der Immunzellen anzieht und Entzündungen verstärkt. Saure Reize dämpfen diese neuronale TAFA2-Ausschüttung – und verringern so die Entzündungsreaktion. Sowohl bei Mäusen als auch bei Patient*innen führte der saure Reiz zu einer geringeren Leberschädigung nach operativem Stress. Die Studie liefert erstmals direkte Hinweise auf die Rolle der Geschmacksnerven im Entzündungsgeschehen der Leber – und öffnet Türen für neue neuroimmunologische Therapien. Mehr zu diesem Thema finden Sie auch in der Podcastfolge

„Sauer, tierisch und wirksam: Highlights aus der Lebermedizin“.

Kleine Schritte, große Wirkung

Diabetes Typ 2: Wie neue Routinen das Wohlbefinden verbessern
Familie mit Kindern und Großeltern lachend beim Spaziergang

Unterstützung aus dem persönlichen Umfeld kann helfen, langfristig bei neuen Gesundheitsroutinen dranzubleiben.
Foto: djd/www.diabetes.ascensia.de/Getty Images/skynesher

(djd). Plötzlich steht der Alltag auf dem Prüfstand. Die Diagnose Diabetes Typ 2 wirft viele Fragen auf: Was darf man essen? Wie viel Bewegung ist nötig? Doch statt strenger Verbote helfen kleine Veränderungen, den Blutzucker zu kontrollieren. Vollkorn, Gemüse und eiweißreiche Lebensmittel, körperliche Aktivität und ausreichend Schlaf unterstützen stabile Werte und steigern das Wohlbefinden. Unterstützung bietet die kostenlose Typ-2-Kampagne von Ascensia unter www.diabetes.ascensia.de/typ2-diabetes mit Informationen, Rezepten und Motivation. Das strukturierte Messen etwa mit dem Stiftung Warentest Sieger Contour Next hilft, die eigenen Werte besser zu verstehen. Gemeinsames Kochen oder Spaziergänge mit Familie und Freunden erleichtern es, neue Gewohnheiten dauerhaft beizubehalten.

PULSEDAY 1.März: Puls fühlen und Herz-Risiken durch unbemerktes Vorhofflimmern vermeiden

Anzeige mit Abbildung  wie eine Hand den eigenen Puls fühlt
Besonders durch regelmäßiges Puls-Selbstmessen lassen sich einfach und effektiv Unregelmäßigkeiten des Herzschlags aufdecken und Schlaganfälle und Herzschwäche vermeiden.
Pressem

PULSEDAY: Herzstiftung und Schauspieler Marek Erhardt rufen gemeinsam mit PULSI zum Pulsmessen am 1. März auf. Wer seinen Puls routinemäßig misst, kann sich vor unbemerkten Rhythmusstörungen wie Vorhofflimmern schützen und sein Schlaganfallrisiko senken

Herzrhythmusstörungen sind in Deutschland neben der koronaren Herzkrankheit (KHK) und der Herzschwäche der häufigste Grund für eine stationäre Krankenhausaufnahme mit rund 460.000 Klinikeinweisungen pro Jahr. 1,5 bis 2 Millionen Menschen leiden hierzulande allein an Vorhofflimmern. Bleibt es unbemerkt und somit unbehandelt, besteht Schlaganfallgefahr.

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Herzgesundheit beginnt im Alltag

Was jeder selbst für „Pumpe“ und Blutdruck tun kann
Ehepaar posiert vertraut vor Kamera
Gesund ernähren, aktiv bleiben – das sind nur einige der Stellschrauben für ein herzgesundes Leben. Foto: djd/Magnesium Diasporal/Inside Creative House/Shutterstock

(djd). Rund 100.000-mal täglich schlägt unser Herz und versorgt den Körper mit Sauerstoff und Nährstoffen. Dennoch beachten wir unser wichtigstes Organ oft erst, wenn Beschwerden auftreten. Ein stabiler Blutdruck und ein gesunder Lebensstil bilden die Grundlage für Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden. Da Herz und Kreislauf sensibel auf einen ungesunden Lebensstil reagieren, sollte man früh gegensteuern. Neben ausreichend Bewegung, Schlaf, Entspannung, ausgewogener Ernährung und regelmäßigen Checks ist oft auch eine gezielte Nährstoffzufuhr sinnvoll. So kann beispielsweise Magnesium-Diasporal Pro Herz und Blutdruck mit Magnesium, Kalium und Vitamin B1 zu Elektrolytgleichgewicht, normalem Blutdruck und einer normalen Herzfunktion beitragen. Unter www.diasporal.com gibt es mehr Tipps.

Mehr Optionen und mehr Hoffnung bei Brustkrebs

Das sollten Patientinnen und Patienten zu neuen Behandlungsformen wissen
Ärztin schaut sich ein Röntgenbild an
Die Überlebenschancen von Brustkrebs-Patientinnen und -Patienten haben sich dank neuer Entwicklungen und Fortschritten in der Therapie deutlich verbessert. Foto: djd/www.brustkrebs.de/Getty Images/andresr

(djd). Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Neben Operation, Bestrahlung, Chemo- und Antihormontherapie gewinnen neue, zielgerichtete Ansätze mit Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten (ADCs) an Bedeutung. Sie verbinden die Zielgenauigkeit einer Antikörpertherapie mit der Wirksamkeit einer Chemotherapie und greifen gezielt Tumorzellen an, während gesundes Gewebe geschont wird. Zunächst nur für wenige stark vorbehandelte Patientinnen und Patienten gedacht, können sie heute deutlich früher im Krankheitsverlauf und bei einem breiteren Spektrum von Patientinnen und Patienten eingesetzt werden. Zudem eröffnen neue Entwicklungen erstmals Behandlungsmöglichkeiten für Betroffene, die wegen ihrer Tumorbeschaffenheit bisher nur wenige Optionen hatten. Mehr Infos: www.brustkrebs.de/her2.

Jodmangel: Veganerinnen und Veganer sowie Schwangere besonders gefährdet


Zwei Babyschuhchen auf Bauch von Schwangeren
Marjon Bestemann – Pixaby.de

Berlin – Angesichts des neuerlichen Jodmangels in Deutschland rät der Berufsverband Deutscher Nuklearmediziner e.V. (BDN) dringend, konsequent jodiertes Speisesalz in der Küche zu verwenden. Vor allem Schwangere und Personen, die sich rein pflanzenbasiert ernähren, müssten auf eine ausreichende Versorgung mit dem lebensnotwendigen Spurenelement achten. „Wir sehen in unserer Ambulanz immer häufiger junge Veganerinnen, die in Folge eines Joddefizits Schilddrüsenknoten entwickeln“, berichtet BDN-Experte Professor Dr. med. Markus Essler. Warnzeichen für Jodmangelstörungen können neben Heiserkeit auch empfindliche Hälse sein – Halstücher und Rollkragenpullis werden als drückend empfunden.

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Die Cannabis-Reform kommt
Seniorenpaar am Strand. Er im Liegestuhl.
Die Therapie mit medizinischem Cannabis kann bei chronischen Erkrankungen die Lebensqualität zurückbringen.
Foto: djd/STADA Arzneimittel/Getty Images/Portra Images

(djd). Viele Patientinnen und Patienten mit chronischen oder schweren Erkrankungen sind auf medizinisches Cannabis angewiesen. Doch zunehmend nutzen Freizeitkonsumenten Telemedizinplattformen, um sich rezeptpflichtige Produkte ohne echten Arztkontakt zu besorgen.

Die geplante Reform soll das ändern: Medizinalcannabis darf künftig nur nach einem persönlichen Arztgespräch verschrieben und ausschließlich in Vor-Ort-Apotheken abgegeben werden. Das erhöht die Sicherheit für Betroffene, die Cannabis therapeutisch benötigen. Unter ärztlicher Anleitung lässt sich die Behandlung gezielt einstellen und sicher in bestehende Therapien integrieren. Anbieter wie Stada unterstützen die Reform und betonen die Bedeutung einer verlässlichen, begleiteten Therapie. Mehr unter canna.stada.de.

„Kegeln“ für eine gesunde Schwangerschaft

Schwangere bei Kegel Gymnastik

txn. Ein neues Leben in sich heranwachsen zu fühlen – diese Erfahrung gehört wohl zu den Schönsten im Leben einer Frau. Doch die Veränderungen im weiblichen Körper belasten manche mehr als erwartet. Viele kommen jetzt erstmals mit ihrem Beckenboden in Kontakt, der alle Organe trägt: Diese Muskelschichten sollten rechtzeitig gestärkt werden, um das Baby und auch die Blase zu unterstützen. Dabei helfen die sogenannten Kegel-Übungen – benannt nach ihrem Erfinder Arnold H. Kegel. Sie stärken mit gezieltem An- und Entspannen die Muskulatur.Yoga und Pilates tragen ebenfalls dazu bei, die Körpermitte zu kräftigen und gleichzeitig das Baby positiv anzuregen. mehr…

Wenn der Husten nicht gehen will

Ursachen verstehen und die Beschwerden gezielt lindern
Hustende Frau im Bett
Wenn quälende Hustenattacken nachts den Schlaf stören, sind Maßnahmen gefragt, die den Reiz schnell und gezielt bekämpfen. Foto: djd/A. Nattermann & Cie./lightfieldstudios/123RF

(djd). Er lässt einen nicht zur Ruhe kommen, kribbelt in der Brust und tritt tagsüber wie auch nachts auf: Reizhusten. Anders als produktiver Husten erfüllt er keinen Nutzen – er entsteht durch überempfindliche Hustenrezeptoren, die selbst auf kleine Reize reagieren. „Nach einem viralen Infekt kann es zu einer anhaltenden Überempfindlichkeit kommen“, erklärt Lungenfacharzt Dr. Michael Barczok. Schleimlöser sind hier oft keine Hilfe. Stattdessen können Hustenstiller lindern. Mucosilent gegen Reizhusten etwa wirkt lokal in den Atemwegen statt über das Gehirn und entlastet so die Betroffenen. Ergänzend helfen Maßnahmen wie viel trinken und trockene Raumluft vermeiden. Auch Sport sollte erst dann wieder getrieben werden, wenn der Husten abgeklungen ist. Unter www.mucolsolvan.com mehr dazu.