„Mir geht es trotz Parkinson wirklich gut“

Moderne Folgetherapien können die Lebensqualität langfristig erhalten
Frau auf Schaukel
Melanie bekam mit 38 Jahren ihre Diagnose. Heute sagt sie: „Ich habe keine Angst vor Parkinson.“ Foto: djd/AbbVie

(djd). Parkinson betrifft nicht nur ältere Menschen. Melanie erhielt ihre Diagnose bereits mit 38 Jahren. Fünf Jahre später musste sie achtmal täglich Tabletten einnehmen. Denn deren Wirkung lässt bei fortschreitender Krankheit immer weiter nach. Wenn fünf oder mehr Einnahmen am Tag nötig werden oder Betroffene täglich zwei Stunden schlecht beweglich oder eine Stunde überbeweglich sind, sollte ein Therapiewechsel erwogen werden, so der Neurologe Dr. med. Andreas Becker.

Einen Selbsttest gibt es unter www.parkinson-check.de. Als Folgetherapien kämen dann die tiefe Hirnstimulation sowie Pumpentherapien infrage, bei denen das Medikament in den Darm oder unter die Haut gegeben wird. Melanie wählte eine Pumpentherapie und kann heute sagen, dass es ihr mit Parkinson wirklich gut geht.