Ernährung

MIT DARM-DETOX NEUE ENERGIE TANKEN

Verschiedene Gemüsesorten auf dem Tisch
Fit und gesund – eine Detoxkur mit Panaceo kann die Darmbarriere stärken. Foto: djd/DR. KADE/iStockphoto/bit245

Entgiftung, „Selfcare“ und Co. bringen fitter und gesünder durchs Jahr

Was hat uns in den letzten Monaten nicht alles bewegt: Lockdown, Kontaktbeschränkungen und wenig Zerstreuung. Kein Wunder, dass viele Menschen sich da gern mit süßen Leckereien, herzhafter Winterküche und einem aromatischen (Glüh-)Wein trösten. Das alles tut der Seele gut – bleibt aber nicht ohne Folgen. So kann schon ein erhöhter Zuckerkonsum von nur wenigen Tagen eine ungünstige Wirkung auf den Darm haben. Aber auch eine insgesamt falsche Ernährung, bestimmte Medikamente sowie hohe körperliche oder psychische Belastungen wie Stress bringen die Darmflora schnell aus dem Gleichgewicht und strapazieren die schützende Darmbarriere.

Nicht alle Kuren sind effektiv

Die Folgen können Infekte, Unverträglichkeiten oder Erschöpfung sein. Um dem Körper nach den vielen Herausforderungen frische Energie für das neue Jahr zu verschaffen, ist dann eine Detox-Darmkur oft hilfreich. Aber Vorsicht: Entgiftung ist nicht gleich Entgiftung. Viele angepriesene Saftkuren etwa schränken zwar die Zufuhr schädlicher Stoffe ein, aber auch die eigentlich wichtige Aufnahme von Nähr- und Ballaststoffen. Zudem haben sie keinen erwiesenen heilenden Effekt auf die Darmwand. Hingegen liegt für speziell aufbereitetes Vulkanmineral wie in Panaceo Basic Detox, sogenanntes PMA-Zeolith, eine klinisch belegte Wirksamkeit in hochwertigen wissenschaftlichen Studien vor. Darin wurde gezeigt, dass unter der Einnahme die gesunde Funktion der Darmwand nachweislich gefördert und bei vorliegender Schädigung sogar wiederhergestellt wird.

Seniorenpaariegt entspannt auf dem Rücken
Gesunde Ernährung, Detox, Entspannung vom hektischen Alltag: Selfcare kann neue Kräfte freisetzen. Foto: djd/DR. KADE/istockphoto.com/fizkes



Richtig essen und entstressen

Effektiv unterstützt wird die Kur darüber hinaus durch eine gezielte Ernährung. Gesunde und gleichzeitig köstliche Detox-Rezepte zum Nachkochen finden sich etwa unter www.panaceo.de/rezepte. Morgens nach dem Aufstehen ein Glas Wasser mit einer ausgepressten halben Zitrone regt den Stoffwechsel an. Außerdem wird über den Tag reichliches Trinken empfohlen, am besten ungesüßten Kräutertee oder stilles Wasser, mindestens ein Liter mehr als sonst. Und zu guter Letzt sollte man auch „mental“ entgiften und den Kopf zur Ruhe kommen lassen, zum Beispiel durch entspannte Spaziergänge, Atemübungen oder ein warmes Vollbad bei beruhigender Musik.(djd).

MAULTASCHEN VON MAMA LEMONIA UND WEIN VOM WENGERTER

Opa undEnkelinbeiVesper
Im Kraichgau-Stromberg spielt der Genuss eine große Rolle. Foto: djd/Kraichgau-Stromberg Tourismus/Ulrike Klumpp

Im Kraichgau-Stromberg findet jeder seine persönlichen Genussmomente

Wie lernt man eine Region authentisch kennen? Indem man dorthin geht, wo die Einheimischen sind! Das gilt auch im Land der 1000 Hügel, dem Kraichgau-Stromberg. Ob auf Weingütern und in Vinotheken, in gemütlichen Wirtshäusern oder beim Spaziergang durch die herrlich bunten Streuobstwiesen und Weinberge. In der Region zwischen Schwarzwald und Odenwald, zwischen Rhein und Neckar findet jeder seine persönlichen Genussmomente.

Viertele schlotzen in der Besenwirtschaft

Wein hat im Kraichgau-Stromberg immer Saison – schließlich prägen gleich zwei Weinbaugebiete die Region. Während des ganzen Jahres kann man den Rebensaft der Winzer (badisch) und Wengerter (schwäbisch) auf den unterschiedlichsten Weinmärkten, Festen und Veranstaltungen erleben. Eine gute Adresse, um gemütlich ein Viertele zu schlotzen, sind die rund 100 Besenwirtschaften, die saisonal ihre Türen öffnen. Hängt ein Besen, Strauß oder Zweig vor der Tür, darf man einkehren. Heimische schauen dort ebenso gern rein wie Urlaubsgäste. Bei Speckkuchen, Ripple, Gsälzbrot und einem guten Glas Wein kommt man schnell ins Gespräch und erfährt mehr über das Leben im Land der 1000 Hügel. Ein Besenkalender, der unter www.kraichgau-stromberg.de bestellt werden kann, sowie eine Besen-App informieren über die Öffnungszeiten.

Herrgottsb‘scheißerle im Kloster Maulbronn

Eine regionale Spezialität ist im Kraichgau-Stromberg besonders gefragt: die schwäbische Maultasche. Geburtsstätte der sogenannten Herrgottsb‘scheißerle ist das Unesco-Weltkulturerbe Kloster Maulbronn. Einer Legende nach erfanden pfiffige Zisterziensermönche die gefüllten Nudeltaschen, um in der Fastenzeit das Fleisch vor dem lieben Herrgott zu verstecken. Auf der Suche nach der perfekten Maultasche ist man auch heute noch in Maulbronn richtig. Im Restaurant Klosterblick bereitet Lena Kranidis alias „Mama Lemonia“ bereits seit 30 Jahren die Maultaschen in Handarbeit zu. Auch in der Klosterkatz – direkt auf dem historischen Gelände des Klosters – gibts die berühmten Herrgottsb’scheißerle in köstlichen Varianten.

Mundart und ausgezeichnete Küche

Wer die Region erschmecken möchte, sollte außerdem dem Wirtshaus Grüner Baum in Erligheim einen Besuch abstatten, der bereits in dritter Generation schwäbische Spezialitäten serviert. Auch die schwäbische Kultur und der Dialekt werden dort hochgehalten. Nicht umsonst ist der Grüne Baum als „Mundart-Gasthaus“ ausgezeichnet – Gäste können sich auf regelmäßige Auftritte von Mundartkünstlern freuen. Für eine kulinarische Entdeckertour sei zudem ein Abstecher nach Vaihingen an der Enz empfohlen. Im Restaurant Lamm Rosswag steht Steffen Ruggaber am Herd, der 2012 seinen ersten Michelin-Stern erkochte.(djd).

CHOLESTERIN IM GRIFF

Roter Reis entsteht durch die Fermentation von Reis durch einen Schimmelpilz. Er enthält Stoffe, die günstig auf den Cholesterinspiegel wirken können. Foto: djd/sanitas/Volodymyr Shevchuk – stock.adobe.com

Mit natürlichen Mitteln lässt sich der Erhalt normaler Werte unterstützen

(djd). Cholesterin ist für unseren Körper lebenswichtig. Es dient nicht nur als ein maßgeblicher Baustein der Zellmembranen, sondern auch als Ausgangsstoff für die Produktion von wichtigen Stoffen wie Gallensäuren, Hormonen und Vitamin D. Einerseits wird Cholesterin vom Körper selbst gebildet, andererseits durch die Nahrung aufgenommen, zum Beispiel aus Eiern, Butter, Fleisch und Milchprodukten. Ein Übermaß kann allerdings schädlich sein, besonders wenn es sich um das „schlechte“ LDL-Cholesterin handelt. So gilt ein zu hoher Cholesterinspiegel als Risikofaktor für die Entstehung von Arteriosklerose und kann das Risiko von Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen.

Roter Reis aus Ostasien

Zu einem normalen Cholesterinspiegel kann jeder durch eine gesunde, ballaststoffreiche Ernährung und regelmäßige Bewegung – am besten Ausdauersport – selbst beitragen. Auch das Naturprodukt Roter Reis wird in Ostasien schon seit Jahrhunderten verwendet – mehr Informationen dazu unter www.cholesterin-control.de. Roter Reis entsteht durch die Fermentation von Reis durch einen Schimmelpilz namens Monascur purpureus, der neben einem roten Farbstoff auch den Stoff Monacolin K bildet. Dieser trägt laut offizieller Stellungnahme der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels bei. Wissenschaftler der Universität von Kalifornien fanden in einer Studie heraus, dass durch die Gabe von rotem Reis das LDL-Cholesterin um 22 Prozent sank, während das HDL, also das „gute“ Cholesterin, unverändert blieb. Die Wirkweise beruht offenbar darauf, dass ein Enzym in der Leber gehemmt wird, welches für die Cholesterinbildung verantwortlich ist. Dadurch können die Produktion verringert und der Cholesterinspiegel gesenkt werden.

Bei Kapseln auf Qualität achten

Die Naturstoffe des roten Reises gibt es auch als Kapsel in der Apotheke. Hier sollte auf gute Qualität geachtet werden. Wichtig ist vor allem ein konstanter Monacolin-K-Anteil. Auch eine mögliche Belastung mit dem nierenschädigenden Citrinin sollte ausgeschlossen sein. Empfehlenswert ist eine Kombination von rotem Reis mit Artischocken- und Knoblauchextrakt in Bioqualität, etwa in Cholesto-Aktiv+. Nicht geeignet ist roter Reis für Schwangere, Stillende, Kinder, Jugendliche und Menschen mit Leber-, Nieren-, Gallen- oder Muskelproblemen. Bei der Einnahme von cholesterinsenkenden Arzneimitteln (Statinen) ist es zudem ratsam, die ergänzende Gabe von rotem Reis mit dem behandelnden Arzt abzuklären.

HAUCHDÜNNER GENUSS

Zucchini Carpacio auf einem Teller
Optisch ein Hingucker und kulinarisch ein Genuss: Das Zucchini-Carpaccio sorgt für mediterrane Abwechslung im Speiseplan. Foto: djd/bettybossi.de

Rezepttipp: Gemüse kunstvoll und kreativ zubereiten

Leichte Genüsse mit Gemüse stehen in der warmen Jahreszeit hoch im Kurs. Dabei darf es gerne etwas Abwechslung zu den immer gleichen Salatmischungen geben. Wie wäre es beispielsweise mit einem aromatischen, hauchdünn geschnittenen Zucchini-Carpaccio als Highlight für das Oster- oder Pfingstwochenende? Oder einem wellenförmigen Rote-Beete-Salat, einer vegetarischen Lasagne oder knusprig-filigranen Gemüse-Chips? Was nach Sterne-Küche aussieht, kann nun jeder selbst in der heimischen Küche kreieren.

Inspiriert von der japanischen Kochkunst

In Japan gehört kunstvoll und hauchzart geschnittenes Gemüse seit Langem zur Esskultur. Mit den passenden Küchenhelfern wird nun jeder zum Gemüsekünstler und kann sich von der feinen Technik der asiatischen Kochkunst inspirieren lassen. Auch der neue Veggie Sheet Slicer von Betty Bossi geht auf die japanische Tradition zurück und macht es einfach, leckere Kreationen auf den Teller zu zaubern. Die Handhabung ist kinderleicht: Das rohe Gemüse oder Obst wird ins Gerät gestellt und der Länge nach aufgespießt. Mit einer Drehbewegung wird das Gemüse von außen langsam abgeschält, auf diese Weise entstehen hauchdünne Blätter. Möglich macht dies die besonders scharfe Klinge des Schneidegeräts. Weitere Informationen und Genussideen sind unter www.bettybossi.de abrufbar. Zusätzliche Tipps und 30 Inspirationen für die bunte Gemüseküche enthält auch das mitgelieferte Rezeptheft. Somit gibt es genug Abwechslung für den täglichen Speiseplan.

Rezeptidee: mediterranes Zucchini-Carpaccio mit dem Veggie Sheet Slicer von Betty Bossi

Zutaten:
2 Zucchini (je 250 g)
125 g Cherry-Tomaten
einige entsteinte schwarze Oliven
1 Bio-Zitrone
2 EL Basilikumblätter
3 EL Olivenöl
etwas Fleur de Sel und Pfeffer
50 g Pinienkerne

Zubereitung:

Die Zucchini samt Schale mit dem Veggie Sheet Slicer von Betty Bossi in Streifen schneiden, längs halbieren und locker auf Tellern anrichten. Tomaten halbieren, Oliven in Ringe schneiden, auf den Zucchini verteilen. Von der Zitrone etwa die Hälfte der Schale abreiben, den Saft auspressen, beides in eine kleine Schüssel geben. Die Basilikumblätter fein schneiden, Olivenöl dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen. Die Zucchinistreifen mit der Soße beträufeln. Zum Schluss die Pinienkerne in einer Bratpfanne ohne Fett rösten und als krönenden Abschluss über das Carpaccio streuen. (djd).

Rote Beete Carpaccio

Inspiriert von der japanischen Küche: Viele Gemüsesorten wie Rote Beete lassen sich mit dem Küchenhelfer hauchdünn schneiden.

Foto: djd/bettybossi.de

WIE SUPER SIND SUPERFOODS WIRKLICH?

Frau hält sich Tomaten vor die Augen
Die Ernährung ist heutzutage vielen Trends unterworfen. Langfristig bewährt hat sich, täglich fünf Portionen Gemüse und Obst zu genießen. Foto: djd/snack-5.eu/Shutterstock/Billion Photos

Während Ernährungstrends kommen und gehen, bleiben Gemüse und Obst top

Einfach essen ist out. Heute geht es bei der Ernährung nicht in erster Linie um satt werden und genießen, sondern oft um eine ganze Lebensphilosophie. Und Coaches, Blogger, Journalisten sowie Fernsehköche propagieren eine inzwischen kaum mehr überschaubare Zahl immer neuer Ernährungstrends mit jeder Menge Elan. Dabei lohnt es sich, genauer hinzuschauen.

Superfoods: Ist der Name Programm?

Als Superfoods gelten Nahrungsmittel, die für besonders nährstoffreich und gesund gehalten werden. Bekannte Vertreter sind Acai-Beeren und Chia-Samen, aktuell angesagt sind zudem Kokosöl sowie Hanfsamen. Ebenfalls ganz groß ist zurzeit das sogenannte Clean Eating. Beim „sauberen“ Essen meidet man alle industriell hergestellten Lebensmittel sowie Zusatzstoffe, Zucker, Weißmehl oder raffinierte Öle. Gerne wird auch immer die sogenannte Paleo-Ernährung zitiert. Inwieweit viele dieser Ernährungsmoden wirklich die Gesundheit fördern, ist im Einzelnen oft noch gar nicht belegt.

Einfache Formel statt trendiger Name: 5 am Tag

Wissenschaftlich bestätigt ist hingegen, dass ein hoher Verzehr von Gemüse und Obst die Gesundheit fördert. Meist ist es also gar nicht nötig, auf jeden Trendzug aufzuspringen. Vielmehr lohnt es sich, sich an Bewährtes zu erinnern, etwa an „5 am Tag“. Hinter dieser einfachen Formel steht die Empfehlung, fünf Portionen Gemüse und Obst täglich zu verzehren. Denn eine pflanzenbasierte Ernährung kann nachweislich viele Zivilisationskrankheiten und sogar bestimmten Krebsarten vorbeugen.

Einfach umzusetzen und vielseitig

Die 5-am-Tag-Methode hat gegenüber vielen kurzlebigen Trends noch weitere Vorteile: Sie ist einfach umzusetzen und lässt bei Speiseplan und Zubereitung jede Menge Freiheiten. Bei der großen Vielfalt an Gemüse und Obst kommt jeder auf den Geschmack. Und wer beim Einkauf auf saisonale Produkte aus der Region setzt – einen praktischen Saisonkalender mit heimischen Gemüse- und Obstsorten gibt es unter www.snack-5.eu/downloads –, kann gleichzeitig lokale Produzenten stärken und klimaschädliche Transportwege aus exotischen Anbaugebieten vermeiden. Mit vielen frischen pflanzlichen Lebensmitteln liegt man allerdings schon wieder voll in einem Ernährungstrend: Soft Health – sanfte Gesundheit. Das klingt doch gut. Und vor allem tut es gut.(djd).

ZU OSTERN: FISCHGENUSS MIT GUTEM GEWISSEN

Welchen Fisch kann ich kaufen? Ein Einkaufsratgeber bietet Orientierung

Fischmalzeit auf Teller
Wer Fisch isst, sollte auf nachhaltige Produkte setzen. Foto: djd/www.wwf.de/Claudi Nir

(djd). Ob gedünstete Forelle, gegrillter Lachs oder gebratener Kabeljau: Fisch lässt sich vielseitig zubereiten, schmeckt lecker und ist gesund. Vor allem an Ostern kommt er in vielen Haushalten traditionell auf den Tisch. Doch welchen Fisch kann man noch mit gutem Gewissen essen? Wer sich beim Ostereinkauf an der Fischtheke diese Frage stellt, findet Antworten in dem neu aufgelegten Einkaufsratgeber der Umweltschutzorganisation WWF.

Sprotte statt Kabeljau

„In vielen Fanggebieten sind die Bestände überfischt, und manche Fangmethoden verursachen zu viel Beifang oder richten schwere Verwüstungen in der Meeresumwelt an“, erklärt Catherine Zucco, Fischereiexpertin des WWF Deutschland. Sie empfiehlt, höchstens einmal die Woche Fisch zu essen und beim Einkauf auf Art, Herkunft und Fanggerät zu achten. Zudem rät sie, eher kleinere Schwarmfische wie Sprotte, Sardine oder Sardelle zu wählen statt Schwertfisch und Kabeljau. Karpfen könne problemlos gegessen werden. Der vom Aussterben bedrohte Aal, Granatbarsch, sowie Haiprodukte wie Schillerlocken gehören hingegen gar nicht auf den Teller. Gerade die stark nachgefragten Raubfische seien meist überfischt. Von den hierzulande besonders beliebten Speisefischen wie Alaska Seelachs, Lachs, Thunfisch, Hering sowie Garnelen, die rund zwei Drittel des Fischkonsums in Deutschland ausmachen, kann die Umweltschutzorganisation keinen uneingeschränkt empfehlen. Auch hier gilt vor allem: Augen auf bei der Herkunft. „Pazifischer Wildlachs aus Alaska ist eine bessere Wahl als konventionell gezüchteter atlantischer Lachs, der in deutschen Supermarktregalen dominiert“, weiß Zucco. Und während etwa Hering aus der Nordsee noch nicht überfischt ist, sind die regionalen Heringsbestände in der Ostsee zu klein.

Ampelsystem informiert anschaulich

Generell rät die Expertin dazu, bevorzugt Fischprodukte zu kaufen, die im Einkaufsratgeber mit Grün bewertet sind. Außerdem empfiehlt sie, auf Bioprodukte zu setzen und auf Umweltsiegel zu achten. Wer an der Fischtheke kauft, kann das Verkaufspersonal nach Herkunft und Fangmethode der Fische fragen und mit dem Ampelsystem des WWF-Einkaufsratgebers abgleichen. Dieser zeigt anschaulich, welche Fischarten aus welchen Fanggebieten zurzeit eine gute Wahl sind oder lieber nicht im Einkaufskorb landen sollten. Die Bewertung folgt einer von Umweltverbänden und Fischereifachleuten entwickelten wissenschaftlichen Methode. Den Ratgeber gibt es als App zum kostenfreien Download in den App-Stores sowie unter fischratgeber.wwf.de als Online-Version.

GUT GEPLANT GENIESSEN

Mit Meal Prep isst man ausgewogen und unabhängig von Kantinen und Restaurants

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Mit clever vorbereiteten Mahlzeiten gibt es in der Pause gesundes Essen statt Fast Food und Süßigkeiten. Foto: djd/snack-5.eu/Getty Images/Dougal Waters

(djd). Frisch und lecker essen, aber trotzdem nicht jeden Tag in der Küche stehen? Fast-Food-Fallen und schnelle fettige Snacks wie am Imbiss, vom Lieferdienst oder Bäcker elegant umschiffen? Das geht einfacher als gedacht – mit dem aktuellen Ernährungstrend Meal Prep. Hinter der englischen Abkürzung versteckt sich das solide „Vorkochen“, also die Planung und Vorbereitung von Mahlzeiten für mehrere Tage. Das spart nicht nur Geld, es ist auch viel gesünder. Denn mit dem selbstbestimmten Speiseplan kann man viel besser auf frische Zutaten wie Gemüse und Obst achten.

Planen, einkaufen, vorkochen

Ein Speiseplan ist der erste Schritt zum Meal Prep. Ob gleich für eine ganze Woche oder erst mal für zwei bis drei Tage: Es gilt, geeignete Rezepte auszusuchen oder verschiedene Komponenten, die sich gut kombinieren lassen. Anregungen für leckere Snacks und Gerichte finden sich etwa unter www.snack-5.eu/themen/rezepte. Bei der Zusammenstellung ist darauf zu achten, dass täglich die empfohlenen fünf Portionen Gemüse und Obst verzehrt werden. Steht der Plan, geht es ans Einkaufen. Neben allen Zutaten benötigen Einsteiger auch passende Behälter, wenn sie die Mahlzeiten zur Arbeit mitnehmen wollen – zum Beispiel Einmachgläser, Plastikdosen oder spezielle Meal-Prep-Boxen mit mehreren Fächern. Zuletzt wird dann geputzt, geschnippelt und gekocht. Besonders einfach vorkochen lassen sich Suppen und Eintöpfe. Man kann aber auch eine Grundzutat in mehreren Varianten planen – etwa Nudeln einen Tag mit Tomaten-, am nächsten mit Brokkolisoße kombinieren und schließlich einen leckeren Salat mit Schafskäse und Rucola daraus machen.

Unter www.snack-5.de/themen/rezepte sind ausgewogene Rezepte zu finden, eines davon sind etwa die Zucchini-Zoodles im Glas.

Zutaten:
2 junge Zucchini
1 Knoblauchzehe
120 g Kirschtomaten
50 g schwarze Oliven, entsteint
6 EL Olivenöl
2 EL weißer Aceto balsamico
1/2 Bio-Zitrone, Abrieb und Saft
Salz, Pfeffer
100 g Feta

Zubereitung:
Zucchini putzen und mit dem Spiralschneider in feine Gemüsenudeln schneiden. Knoblauch abziehen und fein hacken. Tomaten waschen und halbieren oder vierteln, Oliven vierteln. In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen und den Knoblauch anschwitzen. Die Zucchini dazu geben und unter Wenden ca. 4 Minuten bissfest garen. Kurz abkühlen lassen, dann Tomaten und Oliven untermischen. Alles in 4 Bügelgläser (ca. 500 ml) verteilen. Essig, Zitronenabrieb, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und das übrige Öl verquirlen, die Zucchininudeln damit beträufeln, Feta darüber bröckeln. Lauwarm servieren oder zum Mitnehmen verschließen und kalt genießen.

PORREE UND PFIRSICH STATT PILLEN

Eine bewusste Ernährung mit viel Gemüse und Obst gibt dem Körper, was er braucht

Sitzende Frau mit Obst-Snack
Frisches Obst ist reich an wertvollen Nährstoffen und damit ein idealer Snack für Fitnessbewusste. Foto: djd/snack-5.eu/Shutterstock/Luna Vandoorne

(djd). Es ist schon lange zu beobachten und wurde durch die Pandemie noch einmal befeuert: Das Gesundheitsbewusstsein der Bürger wächst. So informieren sich laut Umfragen der Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK) immer mehr Menschen in den Medien über Gesundheitsthemen. Und der Anteil derer, die ihre Gesundheit durch vorbeugende Präparate erhalten wollen, ist von 2013 bis 2020 um 18 Prozent gestiegen. Eine der besten, einfachsten und oft auch günstigsten Methoden, etwas für das eigene Wohlbefinden zu tun, ist eine pflanzenbasierte Ernährung. Der Verein „5 am Tag“ empfiehlt deshalb, mindestens fünf Portionen Gemüse und Obst am Tag zu verzehren. Zahlreiche Studien belegen, dass so das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bestimmte Krebsarten und andere Zivilisationskrankheiten gesenkt werden kann.

Natürlich und gehaltvoll

Eine vielfältige und ausgewogene Ernährung führt dem Körper alle Nährstoffe zu, die er braucht. Das geschieht zudem in einer natürlichen Form und Zusammensetzung – ohne Farbstoffe, Süßstoffe, Verdickungs- und Konservierungsmittel. Entgegen häufig verbreiteter irreführender Aussagen haben Gemüse und Obst heute auch nicht weniger Vitamine und Nährstoffe als früher vorzuweisen. Gewisse Schwankungen im Gehalt sind ganz normal und hängen unter anderem von der Sorte, von Anbaubedingungen wie Wetter und Boden, der Dauer des Transports und anderen Faktoren ab. Unter www.snack-5.eu kann man erfahren, welche Vitamine, Mineralstoffe und sekundären Pflanzenstoffe in welchen Gemüse- und Obstsorten besonders reichlich vorkommen. Außerdem gibt es dort viele leckere und gesunde Rezepte.

Viel hilft nicht immer viel

Der Körper benötigt Vitamine nur in sehr kleinen Mengen, die meist durch die Ernährung abgedeckt werden. Wer zusätzlich Vitamintabletten oder mit Vitaminen angereichte Lebensmittel verzehrt, kann des Guten zu viel tun. Fast immer sind Supplemente überflüssig. Allenfalls bei Vitamin-D-Mangel und für Personengruppen mit erhöhtem Nährstoffbedarf wie Schwangere, starke Raucher, Menschen mit Mangelernährung oder bestimmten Krankheiten können sie nach ärztlicher Anweisung sinnvoll sein. In allen anderen Fällen genügt der Griff zu frischem Gemüse und Obst. So kann eine gute Versorgung mit Vitamin C dazu beitragen, Erkältungen zu vermeiden oder ihren Verlauf etwas zu verkürzen oder die Symptome zu mildern. Vitamin C ist reichlich in Beeren, Paprika, Kohl und Zitrusfrüchten enthalten. Wer hier kräftig zugreift, ist gut versorgt und hoffentlich schnell nicht mehr verschnupft.

SCHLANK, STARK, STRAFF

Regelmäßiger Sport ist unerlässlich für den Muskelaufbau und einen definierten Körper. Foto: djd/BioNorm-Forschung/LIGHTFIELD STUDIOS – stock.adobe.com

Auf dem Weg zur Wunschfigur sind hochwertige Proteine entscheidend

Übergewicht loszuwerden ist ja schön und gut, alleine aus gesundheitlichen Gründen. Doch vielen Menschen genügt es heutzutage nicht, einfach nur schlank zu sein. Sie wollen auch in puncto Fitness und Muskulatur definiert, straff und vital aussehen. Darum gehört es richtigerweise bei einer Diät dazu, regelmäßig sportlich aktiv zu werden – etwa dreimal die Woche für rund eine Stunde. Um das gewünschte Ziel zu erreichen, ist aber vor allem eine clevere Ernährungsstrategie gefragt. Sie sollte das Abnehmen unterstützen, aber ebenso den Muskelaufbau fördern.

Schneller satt durch Eiweiß

Eine entscheidende Rolle spielen dabei Proteine, die einen hohen Anteil unserer Kost ausmachen sollten. Dr. Jutta Doebel, Apothekerin und Ernährungsexpertin aus Erftstadt, erklärt: „Man weiß heute, dass wir erst satt sind, wenn wir ausreichend hochwertige Proteine zu uns genommen haben.“ Ist diese Menge hoch genug, so die Expertin, essen wir insgesamt weniger – und die Pfunde purzeln leichter. Darüber hinaus seien die Eiweiße unverzichtbar für den Aufbau einer starken Muskulatur – nicht umsonst gehörten entsprechende Shakes zur Grundausstattung eines engagierten Sportlers. Allerdings komme es darauf an, auf hochwertige und gesunde Proteine zu setzen.

Während lange Zeit tierisches Eiweiß bevorzugt wurde, schätzt man heute die Vorzüge pflanzlicher Alternativen wie der veganen Proteinformel Bionorm bodyline aus der Apotheke. „Studien belegen, dass diese pflanzlichen Eiweiße in der Lage sind, den Stoffwechsel zu optimieren und so für eine perfekte Körperzusammensetzung zu sorgen“, erläutert Dr. Doebel. „Gleichzeitig werden unsere Muskeln unterstützt und mehr Kalorien verbrannt. Sie machen uns satt und stark.“ Unter www.bionorm.de finden sich weitere Tipps für eine figurbewusste, gesunde Ernährung sowie zahlreiche interessante News.

Abwechslung beim Sport

Bleibt die Frage nach der richtigen Bewegung. Für einen straffen und starken Körper eignet sich am besten ein abwechslungsreiches Sportprogramm, das verschiedene Muskelgruppen anspricht. Krafttraining mit Hanteln und Bändern lässt sich beispielsweise ideal mit Übungen wie Liegestützen, Klimmzügen, Squats, Kniebeugen und Sit-ups kombinieren. Power-Yoga fördert die schlanke Taille und stärkt tief liegende Muskeln. Ausdauersportarten wie Joggen oder Einheiten auf dem Hometrainer sorgen für starke Beine und regen die Fettverbrennung an. (djd).