Alternativmedizin

OSTEOPATHIE JETZT AUF YOUTUBE

Plakat Osteopathen auf Youtube
Bild: VOD/Wiesbaden

Osteopathie wichtiger Bestandteil des Gesundheitssystems

Osteopathie ist schon lange in vielen Ländern weltweit etabliert und Teil des Gesundheitssystems – auch in Deutschland wächst der Zuspruch seit Jahren. So waren laut einer Forsa-Studie bereits mehr als 11,5 Millionen Bundesbürger beim Osteopathen, also jeder Fünfte ab 14 Jahren. In Deutschland sind etwa 10.000 qualifizierte Osteopathen tätig. „Die enorme Nachfrage zeigt die Bedeutung der Osteopathie für viele Patienten. Gleichzeitig ist die Qualität der Osteopathiebehandlungen bis heute weder gesetzlich geregelt noch sichergestellt. Im Sinne von Patientensicherheit und Verbraucherschutz ist ein Berufsgesetz deshalb dringend notwendig“, fordert Prof. Marina Fuhrmann, Vorsitzende des Verbandes Osteopathen Deutschland (VOD) e. V. anlässlich des Weltgesundheitstages.
 
Die Osteopathie als eine eigenständige Medizin gilt in Deutschland rechtlich als Heilkunde und darf nur von Ärzten und Heilpraktikern ausgeübt werden. „Leider stellt die derzeitige provisorische Regelung mittels Heilpraktikerzulassung keinerlei Qualitätssicherung für die Osteopathie dar. Da im Rahmen der Heilpraktikerprüfung keine osteopathische Ausbildung und Kenntnisse überprüft werden, ist hinterher für Patienten nicht ersichtlich, ob jemand beispielsweise eine mehrjährige qualifizierte Ausbildung oder ein Studium in Osteopathie absolviert hat oder womöglich nur ein Wochenendseminar.
Hier gilt es schnellstens für Sicherheit und Transparenz zu sorgen“, verdeutlicht Marina Fuhrmann. Die berufsgesetzliche Regelung soll in Anlehnung an internationale und WHO-Standards einen Mindestumfang der Ausbildung, die Legalisierung der Berufsbezeichnung und eine berufsqualifizierende Prüfung umfassen.
 
„Damit wäre allen geholfen: Patienten, Osteopathen, Krankenkassen und auch den Kollegen wie Ärzten und weiteren Akteuren im Gesundheitswesen, mit denen bereits heute eine gute interdisziplinäre Zusammenarbeit stattfindet“, unterstreicht die VOD-Vorsitzende.

Interessantes und Wissenswertes rund um die beliebte Medizinform bietet der VOD beispielsweise auf seinem YouTube-Kanal (www.osteopathie.de/youtube). Hier informiert der Berufsverband über Zahlen, Daten und Fakten zur Osteopathie. Animierte Grafiken und Kurzfilme geben einen Überblick über die Osteopathie und klären auf.

Einige Beispiele:

  • Was ist Osteopathie, wie funktioniert sie und für wen ist sie geeignet.
  • Jährlich werden rund 10 Millionen Behandlungen durchgeführt.
  • Circa 100 gesetzliche Krankenkassen bezuschussen Osteopathie als freiwillige Leistung – das spart einer Langzeitstudie zufolge Geld unter anderem für Arzneimittel und Krankenhausaufenthalte.
  • Als Wirtschaftsfaktor sichern Osteopathen Arbeitsplätze und sorgen für ein beachtliches Steueraufkommen.
  • osteopathie.de ist Deutschlands bekanntestes Info-Portal: Mit über 2 Millionen Besuchern jährlich und mehr als 53 Millionen seit Bestehen ist die Website die Nummer 1 für Informationen und die Suche nach qualifizierten Osteopathen.
  • Bei einer Umfrage der Stiftung Warentest zum Thema Osteopathie zeigten sich fast 90 Prozent der Befragten zufrieden mit der Behandlung. 

Hintergrund: Der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. wurde als Fachverband für Osteopathie 1994 in Wiesbaden gegründet. Als erster und mit mehr als 5100 Mitgliedern größter Berufsverband verfolgt der VOD im Wesentlichen folgende Ziele: Er fordert den eigenständigen Beruf des Osteopathen auf qualitativ höchstem Niveau. Er klärt auf und informiert über Osteopathie, betreibt Qualitätssicherung im Interesse der Patienten und unterstützt osteopathische Forschung. Darüber hinaus vermittelt der VOD hoch qualifizierte Osteopathen.

MIT STARKEM IMMUNSYSTEM DURCH DIE ALLERGIEZEIT

Frau in Blimenwiese
Ohne lästige Heuschnupfensymptome lässt sich die warme Jahreszeit unbeschwert genießen. Foto: djd/Spenglersan/by-studio – stock.adobe.com

So lässt sich die Heuschnupfensaison besser überstehen

(djd). Hurra, die schöne Jahreszeit ist da! Aber mit ihr leider auch die neue Nies- und Schniefsaison für Heuschnupfenpatienten. Erst starten die Frühblüher Hasel, Weide und Birke mit der Verbreitung ihrer Pollen, im Laufe des Sommers folgen dann zahlreiche weitere allergieauslösende Pflanzen, zum Beispiel Gräser, Getreide wie Roggen und Kräuter wie Spitzwegerich, Beifuß und die besonders aggressive Ambrosia. Manch einer kommt so von Februar bis Oktober kaum zur Ruhe.

Das überschießende Immunsystem regulieren

Heuschnupfen, medizinisch auch allergische Rhinitis genannt, ist die am weitesten verbreitete allergische Erkrankung. Laut Allergieinformationsdienst wurde er bei 15 Prozent der Erwachsenen und 11 Prozent der Kinder und Jugendlichen schon einmal diagnostiziert. Die Ursache ist eine überschießende Reaktion des Immunsystems, das eigentlich harmlose Stoffe wie Pflanzenpollen, Hausstaub oder Tierhaare als gefährlich einstuft und oft heftig bekämpft. Die Folge sind Niesattacken, geschwollene Schleimhäute und juckende, tränende Augen. Da das die Lebensqualität auf Dauer empfindlich beeinträchtigt, ist Abhilfe gefragt. So lassen sich die Symptome beispielsweise mit verschiedenen Medikamenten bekämpfen, und eine Hyposensibilisierung kann den Körper an einzelne Allergene gewöhnen und so unempfindlicher machen. Einen anderen Ansatz bietet das vom Robert-Koch-Mitarbeiter Dr. Carl Spengler entwickelte Kolloid K. Es enthält speziell ausgesuchte Antigene und Antikörper in verdünnter Form, die das körpereigene Immunsystem regulieren und damit die Allergiebereitschaft senken sollen – mehr dazu auch unter www.spenglersan.de. Damit können nicht nur die Symptome gelindert werden, sondern allergische Reaktionen ganz ausbleiben.

Langfristiges Abwehrtraining

Wer jetzt anfängt, sich die Augen zu reiben und ständig zum Taschentuch zu greifen, kann die Behandlung sofort starten. Die Lösung wird einfach mehrmals täglich in die Ellenbeuge oder direkt in die Nase gesprüht. Über mehrere Pollensaisons fortgesetzt, wird auf diese Weise das Abwehrsystem immer besser trainiert und die Furcht vor dem nächsten Niesanfall irgendwann vielleicht völlig überflüssig.